2018 wirft bereits Schatten voraus. Ich schaue zurück auf 2017.

2018 wirft bereits Schatten voraus. Ich schaue zurück auf 2017.

Schon wieder sind 365 Tage Geschichte. Vorbei geflogen – ein Wimpernschlag. Lassen wir es noch einmal Revue passieren.

Begonnen hat mein Jahr 2017 in Grömnitz an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins.
Zusammen mit Freund*innen feierte ich jubilierend in neue Jahr – 3, 2, 1 – Jipppiiiii.

Januar.

Ein kurzer Besuch in Berlin, in Dessau und Geburtstag feiern in Bittkau. Schnee gibt es auch. Dann ein großer Schritt: am 24.01. die Anmeldung von WESENsART-Papeterie als GBR. Wuhooo. Nun bevölkern lustige, bunte Wesen meinen Alltag und bereits so manches Notizbuch. Mein Onkel stirbt nach langer Krankheit – möge es ihm gut gehen, da wo er jetzt ist –. Ich erbe einen alten Kleiderschrank von meinen längst verstorbenen Urgroßeltern.

Februar.

Kurze Stippvisiten mal hier- mal dorthin, zwischendurch kritzeln – lustige Wesen und eine entstehende Internetpräsenz, wo diese alle Platz finden mögen. Happy Birthday Ferkel. Ein erneuter Büroumzug – diesmal nur eine Etage tiefer.

März.

Riot statt Rosen, Feminismus braucht das Land. Hilde aus dem Winterschlaf wach geküsst und Eier bunt angemalt. Hoch, die Hände Wochenende, denn Karl kommt zu Besuch. Geburtstage werden gefeiert, die Frühling erwacht in der Stadt, alles erblüht und ich geh raus – an die Elbe. Und Berlin ist immer eine Reise wert, auch zum Malen & Skills verfeinern.

 

April.

Ostern und Geocaching. Reflexion und Konflikte. Endlich angesprochen, längst noch nicht alles bearbeitet. Zeit, Freiräume zu beleuchten und für einen kleinen Family-Trip nach Plzen.

 

Mai.

JugendPolitikTage, Klausur und Schaukeln mit Karl. Dann endlich der ersehnte Urlaub und eine grandiose Reise mit Hilde nach Schottland. Grün, Lochs, Berge, Ginster, Schlösser und Burgen – was will mein Foto-Herz mehr? Und ja, wir dürfen jetzt Benni zum höchsten Berg Schottlands sagen. Geburtstag, Glitzer und ein paar Seifenblasen.

 

Juni.

Pfingsten. Bittkau. Bingo. Datsche, Pömmelte und eine Woche #lkjgoesdocumenta. Haare ab und mit Janet auf nach London – Babette besuchen. Malen, Schreiben, Fotografieren.

Juli.

Acarde Fire live in der Wuhlheide, ein Reisetagebuch entsteht und Schweine auf Einhörnern am Strand von Hiddensee. Eine neue Wesenspost geht raus und ein neues Jahresmotto wird gefunden, die Bürobeleuchtung wird noch schöner und gibt es neben Überschwemmungen im Harz auch Platz für Freiräume. Ferkel wird Grillmaster und Eisvernichter genannt.

 

August.

Das Drachenbootfestival findet wieder statt, ich bin auf der ersten Seite – oder vielmehr eins meiner Bilder. Ein Batik- und Stempelstand beim Hoffest im Volksbad Buckau, verschollen geglaubte Post kommt endlich an, ich gebe einen Gender-Workshop. Malen, zeichnen, kritzeln. Dockville & Hamburg, wir kommen. Neue Postkarten auch und ein neuer Bürokalender hängt nach vielen Hammerschlägen an der Wand. Mama, happy Birthday! Orientierungszahlen und sowieso always look at the bright side of life.

 

September.

documenta 14, die zweite – ganz spontan. Dafür jetzt stärker durchgeplant: der Instagram-Account von WESENsART. Manche verlieren ihre Brillen andere ihre Hosen in Jarmen. Wasted halt. Das Gender-Zine entsteht, Ferkel putzt sich und lässt es krachen. Professionelle Prokrastination. Stempeln, malen, tanzen und eine Forelle aus Papier.

 

Oktober.

Swing Time lesen und ein Kurztrip in die nordukermärkische Seenlandschaft und in Himmelpfort Post an den Weihnachtsmann abgegeben. Wesen-Bestellungen verschickt und Sigur Rós live im Tempodrom. Tak. Stürmische Zugverspätungen und Ferkel wird der Mund verboten. Die letzten Herbsttage mit Hilde genießen. Eröffnung der Filmkunsttage und des neuen MoniLisa-Ateliers. Ferkel und Karl besuchen die Esel, ich mehrfach Halle, … und ein Bratkartoffel nebst Silverhead bewohnen nun den Küchentisch. Wunderbare Post aus den USA von Cassandra. Wilde Geburtstagsfeierei, ein kleine Filmpremiere und der Outlander-Serienmarathon. Achja – Halloween ist, wenn kleine Menschen im Skelett-Kostüm an deiner Tür klingeln und du nichts Süßes im Haus hast.

 

November.

Es wird merklich früh dunkel, Malen auf dem Sofa und Zukunftsvisonen aus Lego bauen, die Zwillinge besuchen und betroffen den NSU Monologen zuhören. Koordiniertes Treffen und dann ab in das wirre Gassengewirr von Marrakeschs Altstadt. Riads, Gärten, Paläste, das Altas-Gebirge und der marrokanische Ozean. Reverie in der Insel der Jugend. Der Adventskalender to go entsteht und wir reden über antirassitische Bildungsarbeit. Möbel rücken für Oma, Fische und Schmetterlinge schauen mit Karl. Die Adventszeit steht vor der Tür – schnell noch etwas Papier gefaltet und Kassel in diesem Jahr zum dritten Mal besucht.

 

Dezember. Adventskalender gibt es reichlich, denn haben ist besser als brauchen. Kartoffeln mit Liebe und wieder mal ’ne neue Frisur. Hilde verabschiedet sich in den Winterschlaf und ich frage mich und die Teilnehmer*innen eine Woche lang »Ist das Kunst oder kann das weg?« Wesen verkaufen sich besonders gut in der Adventszeit – auf den Ständen. Auch der Schottland-Kalender verkauft sich gut. 1000 Mark gefunden – leider nur Spielgeld. Geburtstagsfeierei im Theater und Plätzchen backen kurz vorm Fest. Raclette, Feuerzangenbowle, Mogelmotte* und Rommée zum Fest. Gewinnspiele auslosen und Freude verbreiten. Inne halten auf dem heimischen Sofa und das Jahr Revue passieren lassen. Ferkel hat ein neues Einhorn bekommen & neue Zähne – diese zum Glück nur virtuell.

 

Merke 1: Tagebuch führen hilft beim Rückblick.
Merke 2: via Video-Sekundenschnippsel pro Tag fetzt auch.
Merke 3: Innehalten und einen Blick zurück nach vorn werfen tut gut.

Wie war dein Jahr 2017? Was war für dich besonders beMERKENswert?
Was würdest du gern hinter dir lassen?
Was nimmst du dir für 2018 vor?

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