7 Tipps für deinen Berlinale-Besuch.

7 Tipps für deinen Berlinale-Besuch.
(Überarbeitung, Orginal-Beitrag wurde am 11.02.2016 veröffentlicht.)

7 Tipps für deinen Berlinale-Besuch.

Juhuuu, es ist wieder Berlinale-Zeit. Am 09.02.2017 beginnt die 67. Berlinale in Berlin – das Film-Event im Herzen Berlins.  Viele tolle Filme hab ich hier zum ersten Mal gesehen, bevor sie in die Kinos gelangten und in den letzten Jahren hab ich mich bereits mehrmals akkreditieren lassen. Falls auch du in diesem Jahr vor hast, zum weltweit größten Publikum-Filmfestival zu fahren und dir neben tollen Filmen auch den ein oder anderen Star sehen willst, hab ich hier die passenden Tipps für dich parat.

1. Vorbereitung ist alles!

Vorn weg: ich habe bisher auf der Berlinale noch so gut wie keinen schlechten Film gesehen. Klar, der ein oder andere Film hat mich mehr als andere begeistert.

Auf der Berlinale werden über 400 Filme in 18 unterschiedlichen Sektionen: überlege dir also im Vorfeld was dich interessiert: möchtest du lieber einen Filmklassiker sehen, einen Dokumentar-, Kinder- oder etwas aus der Kurzfilmreihe, … oder doch lieber einen der Wettbewerbsfilme?

Du siehst, die Auswahl ist sehr vielfältig, ebenso die Kinos, in denen die Filme gezeigt werden. Als optimale Vorbereitung empfehle ich dir daher den Programm-Planer, den es auch als APP für dein Smartphone gibt. Hier kannst du nach Tagen, Sektionen und Kinos wählen und dir so dein perfektes Programm zusammen stellen.

Aber, lass dich trotz der Planung auch mal treiben und somit überraschen. Wenn du in der Karten-Kauf-Schlange stehst (siehe Punkt 2.) kannst du dich von den anderen Besucher*innen inspirieren lassen, die sich da vielleicht über das ein oder anderen Film-Schmankerl austauschen oder du steigst einfach selbst mit ein in die Unterhaltung (siehe Punkt 7).

Berlinale.

2. Kauf der Kino-Karten.

Für Karten musst du mitunter – gerade am Wochenende – laaaaange anstehen. Ich weiß wovon ich rede! Manche Filmfreaks bringen sich sogar Schlafsack und Isomatte mit und übernachten vor den Ticketschaltern, damit sie am nächsten Tag ganz vorn stehen. Einige Tickets gibt es übrigens auch ganz bequem online auf der Berlinale-Homepage.

Wenn du akkreditiert bist, hast du zu vielen Filmen einfach so Zugang. Manche Filme, wie die der Sektion LOLA at Berlinale werden auch nur für Akkreditierte gezeigt. Für andere Sektionen brauchst du noch ein entsprechendes Ticket. Diese gibt es an einem extra Counter für den gleichen und den darauf folgenden Tag. Auch hier gilt – gerade am Wochenende – früh aufstehen und Schlage stehen. Ich war an manchen Tagen bereits 1 1/2 Stunden bevor sich hier die Türen öffneten vor Ort und stand dennoch recht weit hinten in der Schlange.

Berlinale-Karten.

3. Das richtige Transportmittel.

Falls du nicht nur einen Film schaust, wirst du in den nächsten Tagen viel unterwegs sein und zwischen den einzelnen Spielstätten hin und her pendeln. Ich empfehle dir daher, dir eine Wochenkarte für das Bahnnetz in Berlin zuzulegen. Das ist nicht nur die kosten- und umweltschonendste Variante, du sparst dir Zeit, die du sonst im Stau verbringen würdest und für die Parkplatzsuche sowieso. Meistens bist du mit U- und S-Bahn auch schneller am Ziel und das Laufen von der Haltestelle zum Kino tut zwischen dem im-Kinosessel-rumlümmeln manchmal ganz gut.Warschauer Straße, Berlin

4. Die richtige Kleidung.

Wenn du mehr als einen Film auf deinem Programm stehen hast, wirst du vielleicht in einigen Warteschlagen stehen und viel unterwegs sein, bevor du im Kino Platz nehmen kannst. Ich empfehle dir daher das Zwiebelsystem: zieh mehrere Kleidungsstücke übereinander, in denen du dich wohlfühlst, du  draußen nicht frierst und drinnen nicht schwitzt. Weiterhin gibt es selten bis gar keine Garderoben in den einzelnen Spielstätten – wähle also Kleidung, die du gut auf dem Schoss oder vor deinem Sitz aufbewahren kannst. Außerdem – wenn du nach dem Film schnell los und in ein anderes Kino willst, ist es doch gut, alle Klamotten dabei zu haben, oder?

Berlinale.

5. Gesund durch den Filmmarathon.

Mütze auf, Handschuh an, am Postdamer Platz ziehts! Auch die Vitaminzufuhr – gerade in dieser verschnupften Jahreszeit – ist wichtig. Und noch einmal mehr, wenn du vor hast, viele Filme zu schauen. Daher gehört ein Apfel, ne Mandarine unbedingt in die Tasche. Weiterhin ist es immer ratsam ein Halsbonbon in der Tasche zu haben – gegen den Hustenanfall im Kinosaal.
Ach und lieber langsam starten, nicht zu viele Filme auf einmal und Pausen zum Erholen einlegen, sonst machst du eher schlapp als die Berlinale endet.

Berlinale.

6. Das gehört noch ins Handgepäck. 

Neben dem Apfel gehört auch eine Flasche Wasser und vielleicht noch ein Müsli-Riegel ins Handgepäck. Ansonsten gibt in Berlin vielerorts viele Möglichkeiten für einen kleinen Imbiss zwischendurch.
Ach und vergiss deine Kamera nicht. Auf und rund um die Berlinale gibt es immer wieder tolle Motive, für die das Drücken des Auslösers lohnt. Ansonsten hängen überall in der Stadt viele tolle Filmplakate – das kommt sicher auch gut auf einem Selfi.

Aber achte darauf, dass deine Tasche der Wahl nicht zu groß ist. Die darfst du sonst vielleicht nicht mit hinein nehmen und willst du die wirklich die ganze Zeit mit dir herum schleppen?

Berlinale.

7. Knüpfe Kontakte.

Ich habe auf der Berlinale schon viele tolle Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Zusammenhängen kennengelernt, mit denen man sich fabelhaft – und nicht nur über Filme – unterhalten kann. … und wer weiß, vielleicht treffen wir uns in diesem Jahr und plaudern ein bisschen über den Film die Kunst und das Leben.

Berlinale 2014.

Dir hat dieser Beitrag gefallen?

Super.
Dann erzähle anderen davon und teile ihn mit der Welt.
Ich danke dir.

Du hast Fragen, Anregungen und eigene Gedanken zu diesem Beitrag?

Dann schreib mir davon in den Kommentaren.
Ich bin gespannt!

7 Tipps für deinen Berlinale-Besuch.

More from kiraton.

Wochenende am Meer.

Das Himmelfahrtswocheende 2013 verbrachte ich mit Janet und ihrer Schwester Wencke in...
Weiterlesen

4 Comments

  • Hi bin zufällig auf deiner Seite gelandet, nach der suche für Osterkarten Gestaltung
    nach einer gefühlten halben Stunde oder länger war ich immer noch auf deiner Interessanten Seite
    ist im ersten Moment nicht unbedingt mein Thema, aber Trotzdem super gemacht.
    Das ganze Leben ist eine Reise.
    Ich beschäftige mich auch mit der Reise aber eher mit der Vergangenheit der Ahnenforschung

    • Hallo Frank, vielen Dank für deinen Kommentar. Danke, dass es dir auf meiner Seite so gut gefällt (obwohl ich selbst diese längst etwas überarbeiten und umstrukturieren will). Und ja, das ganze Leben ist irgendwie eine Reise … und wenn es auch die in die Vergangenheit zu den Ahnen ist. Auch ein sehr spannendes Thema.
      Viele Grüße und genieße den Frühling. Kirsten

  • Ich freu mich schon auf ’24 Wochen‘ (der einzige deutsche Wettbewerbsbeitrag und von einer Regisseurin aus Sachsen Anhalt) und auf ‚Ja Olga Hepnarova‘ 🙂 und mal sehen ob Meryl sich irgendwo blicken lässt und auf Knutis Berlinale Lounge spät Abends…

    • Ja, auf Meryl ist Ferkel auch schon ganz scharf. Mal sehen, vielleicht schaffen wir beide es heute Abend an den roten Teppich und können einen Blick auf sie erhaschen.
      … und klar auf 24 Wochen bin ich auch schon sehr gespannt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.