Alltagsheld*innen April & Mai.

Eine indische Traumhochzeit.

Der April war sehr voll – gerade zum Monatsende: Ich fuhr ich mit Beli nach Indien, um Anjalis und Narens Hochzeit in Trivandrum beizuwohnen, zu der ich eingeladen wurde. Da es in den zwei Urlaubswochen in Kerala/Indien schließlich soviele andere, spannende Dinge zu berichten gab, präsentiere ich euch meine Alltagsheld*innen für den April gemeinsam mit dem Mai 2014.

Also hier meine Held*innen vom April und Mai.

Wer ist ein Held? Wer eine Heldin?
Wodurch wird jemand zur Held*innenfigur?
Bedarf es dazu übernatürlicher Kräfte, oder kommt es auf die innere Einstellung an?
Wer sind meine
(Alltags-)Held*innen
?
Wodurch bereicherten sie meinen Alltag?

Foto 21.10.13 22 08 49Im April 2014 hatte ich mit meinen Hexen die  letzten drei Macbeth-Auftritte. Es kamen wieder liebe Freund_innen, die sich das Stück zum ersten Mal ansahen, wie Janet und Babette, die ganz begeistert die Vorstellung verließen. Oder Torsten, der sich das Stück ein zweites Mal ansah und wieder sehr angetan war. Der Zuspruch der Freund_innen tat sehr gut.
Auch die letzten gemeinsamen Auftritte mit den Mädels waren super und ich vermiss die Hexen schon ein bissel. Ich hoffe, wir sehen uns bald mal wieder.

Hexen – brüllt weiter!

20140411-205208.jpgMitte April war ich bei einer sehr spannenden Podiumsdiskussion unter dem Titel »Guten Tag, Herr Professorin!«, ausgerichtet von der Heinrich-Böll-Stiftung sowie dem Volksbad Buckau c/o Frauenzentrum Courage und der Koordinierungsstelle Frauen- und Geschlechterforschung in Sachsen-Anhalt. Moderiert wurde diese von Michaela Frohberg (Koordinierungsstelle Frauen- und Geschlechterforschung in Sachsen-Anhalt). Eingeladen waren Prof. Dr. Luise F. Pusch, die ich sehr bewundere, sowie Georg Teichert. Es war eine sehr spannende, unterhaltsame Diskussion, die mich wieder einmal in meinen Idealen bestätigte:

Wir führen die Feminismusdebatte nicht für Frauen, sondern für alle.

Meine Zusammenfassung der Veranstaltung könnt ihr hier nachlesen: Gespräch mit der Professorin.
Ich wünsche Luise F. Pusch noch ein sehr langes Leben und weiterhin soviel Power, Witz und den aufmerksamen Blick auf alles, was so geschrieben wird. Und auch Georg Teichert wird es sicher noch sehr weit bringen.

 

Ei-Poesie.
Ei-Poesie.

Ostern stand an. Und ich traf mich mit Anja zum Eier bemalen und bekleben. Es war ein wunderbarer Abend mit dieses weißen Kalkschalen, die sich nach und nach in kleine Kunstwerke verwandelten und dabei richtig gute Gespräche. Danke Anja, das tat sehr gut und ich hoffe, wir machen das bald mal wieder. Achja, Lyrik gab es auch.

Auch mit Monilisa alias Bettina traf ich mich zum Eier bemalen. Sie berichtete mir begeistert von ihrem Skizzen-Projekt (ich berichtete bereits davon.) Sie veröffentlicht die Bilder auf ihrer Facebook-Seite. Es sind wundervolle Zeichnungen. Also, schaut sie euch an und teilt sie mit der Welt. Außerdem hat sie ein neues Leinwand Projekt mit Selbstbildnissen gestartet. Den Fortschritt des Projektes dokumentiert sie auch auf ihrer Facebook-Präsenz. Ich wünsche ihr mit beiden Projekten ganz viel Erfolg. Mich beflügeln die kleinen Zeichnungen sehr und ich bin immer wieder gespannt, was sie am nächsten Tag für ein Bild hochladen wird.

Die Ergebnisse von der Eiermalerei könnt ihr euch übrigens hier anschauen.

 

20140503-211411.jpgVom 28.04. bis 12.05.2014 flog ich mit Beli für zwei Wochen nach Kerala, Indien. Anjali Esther, eine frühere Fotografie-Dozentin und später Freundin, lud mich zu ihrer Hochzeit ein.
Das Menschen mit unterschiedlichen Nationalitäten, die Heiraten und zusammen leben wollen, mitunter viele Steine in den Weg gelegt werden, war mir bewusst. Wieviele es in diesem Fall waren, hätte ich am Anfang nicht gedacht. Ich bewundere die beiden, wie sie trotz aller Widrigkeiten – sei es vor deutschen, indischen, den Behörden der Emirate und vor den Göttern um die Anerkennung ihrer Heirat kämpften & noch kämpfen und sich nicht nicht entmutigen lassen.
Eine große Hürde konnten die beiden schließlich am 30.04. bewältigen. Denn hier heiraten die beiden im Akkutal-Tempel und ich war zur Hochzeit eingeladen. Beli nahm ich (nach ein paar wenigen Überredungskünsten) mit. Es war eine wunderschöne Hochzeit und ich wünsche den beiden nun alles erdenklich Gute und ganz viel Glück für die gemeinsame Zukunft.

Und ein wenig stolz bin ich auf mich auch, da ich mit Bravour meine Leeches-Wanderung gemeistert habe. … irgendwie.

Ende Mai 2014 fuhr ich mit meinen Kolleg*innen für sieben Tage in die ehemalige Kulturhauptstadt Lille/Frankreich. Es war eine gelungene Studienreise für und mit unseren FSJ Kultur-Freiwilligen und ich bin dem Team unheimlich dankbar, dass wir so gut zusammen gearbeitet haben und es somit eine unvergessliche Woche für alle wurde.
Und Lille ist in jedem Fall eine Reise wert. Ich werd demnächst noch einen kleinen oder vielleicht zwei Beiträge zu dieser tollen Stadt verfassen. Also seid gespannt.

 

Lieben Dank für eure lieben Gedanken & Glückwünsche. Ich grüße euch aus Lille & proste euch ganz galant mit meinem Vin blanc zu. Achja, tolle Geburtstagsständchen von knapp 60 FW bzw. Freund_innen gab's auch.
Lieben Dank für eure lieben Gedanken & Glückwünsche.

Torsten möchte ich auch danken, dafür dass er mir den Rücken frei gehalten hat in den vergangenen Wochen. Auch seine Unterstützung und Bestätigung meiner Projekte tat sehr gut.
Allen Gratulant*innen zu meinem Geburtstag danke ich auch. Und es gab ganz wunderbare Geschenke – eines toller als das andere. … und alles Geschenke, die auf meiner (geheimen) Wunschliste standen oder da gut drauf gepasst hätten. 😉

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Und nun bist du dran:

Wer waren deine Alltagsheld*innen in den vergangenen Monaten?
Wer hat euren Alltag bereichert und erleichtert?

 

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