Alltagsheld_innen gefunden.

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Anfang Februar überlegte ich, in Vorbereitung auf ein Seminar, wer in der vorhergehenden Woche meine Alltagsheld_innen waren. Es war eine schöne Aktion und ich war überrascht, wieviele Menschen mir einfielen, die so tolle Dinge vollbringen.
Ich hab mir überlegt, dass ich daraus eine monatliche Aktion machen werde (ich werd es zumindest versuchen).

Also hier meine Held_innen vom März.

Wer ist ein Held? Wer eine Heldin? Wodurch wird jemand zur Held_innenfigur? Bedarf es dazu übernatürlicher Kräfte, oder kommt es auf die innere Einstellung an? Wer sind meine (Alltags-)Held_innen? Wodurch bereicherten sie meinen Alltag?

Mein Bruder darf sich seit diesem Monat B.Eng. nennen. Herzlichen Glückwunsch dazu. Über Umwege machte er vor ein paar Jahren erst sein Abitur nach und studierte im Anschluss erfolgreich. Sein Engagement & seine Hartnäckigkeit bewunderte ich dabei sehr. Und genieß erst einmal die Zeit bis zum Job und/oder MA-Studium.

Janet schenkte mir Anfang des Monats eine total tolle Maschine – OK, eigentlich braucht man sie nicht wirklich, aber wenn man sie erst einmal hat, will sie niemand mehr missen: den Apfelschäler, der nicht nur Äpfel schälen kann. In einer halben Minute sind so die Äpfel für das Müsli fertig oder ein erfrischender Snack für unterwegs. Ganz einfach. Einziger Haken: nun hat sich mein Apfel- und Birnenverbrauch verdoppelt.
Außerdem bekam sie für ihr Unternehmen die Auszeichnung »BEST FEMALE FRIENDLY COMPANY«. Herzlichen Glückwunsch!

Mitte März besuchte ich eine Fortbildung zum Thema Kulturbegriff und Rassismus. Es referierte u.a. Anja, eine Kollegin, mit der ich eine Woche später noch einen Workshop zum Thema Wertschätzung und Anerkennung gestaltete. Eine intelligente, witzige Frau, mit der ich sehr gern zusammen arbeit(et)e.
In der Fortbildung diskutierten über Interkultur und Transkultur und die Bedeutung, die sich daraus für den (erweiterten) Kulturbegriff ergeben. Das war sehr spannend, da ich mich seit einiger Zeit beruflich wie auch privat damit auseinander setze.
Während der Fortbildung arbeiteten wir u.a. mit Kinderbüchern, die „versteckte“ Rassismen verwenden oder in der die Protagonist_innen mit einer sehr einseitigen, europäischen Sicht, andere Länder bereisten. Daneben lernten auch verschiedenen Methoden, u.a. für die eigene Seminararbeit, kennen.
»Mit kolonialen Grüßen … Berichte und Erzählungen von Auslandsaufenthalten rassismuskritisch betrachtet” ist eine spannende Broschüre, mit der wir auch bei uns arbeiten. Ich kann die Broschüre nur empfehlen, sowohl für diejenigen, die privat, aber auch für die, die beruflich auf Reisen gehen.

Monilisa alias Bettina hatte Anfang des Jahres ihre erste Ausstellung im Volksbad Buckau. Nun hat sie ein neues Projekt gestartet: sie veröffentlicht auf ihrer Facebook-Seite jeden Tag eine neue Skizze. Es sind wundervolle Zeichnungen.
Also, schaut sie euch an.

Schon länger folge ich einigen Reiseblogs, vornehmlich von Frauen. Drauf kam ich, als ich 2012 nach Reisetagebüchern über Indien im Internet recherchierte.
Über drei Ecken landete ich so irgendwann auf den Blog von Doris: Little Miss Itchy Feet. Sie schrieb dort über ihre Reisen und Nachhaltigkeit. Zwei Themen, die sich in meinen Augen wunderbar verknüpfen: nachhaltiges Reisen. Nun ist sie flügge geworden und hat sich mit Little Miss Itchy Feet auf Eco.Life.Style.Magazine The bird´s new nest Ich hoffe, dass sie dort ein tolles Zuhause findet und gemeinsam mit ihren neuen Kolleginnen weiterhin über spannende, nachhaltige Themen bloggt.
Als ich für Laos und Kambodscha nach Reiseblogs suchte, stieß ich auf pink compass – den Reiseblog für Frauen von Carina. Ich bewundere ihren Schritt, den (Arbeits-)Alltag hinter sich zu lassen und sich ihrer Leidenschaft zu widmen. Nun hat sie ihr erstes Buch veröffentlicht. Herzlichen Glückwunsch dazu.

Letzten Samstag hat ich wieder Sprechproben mit den anderen Hexen. Es war ein schönes Wiedersehen. Im letzten Jahr lernten wir uns – durch die sehr intensiven Proben – kennen. Es sind alles ganz tolle und besondere Persönlichkeiten. Im April werden wir unsere letzten drei Macbeth-Aufführungen zusammen bestreiten. Ich freue mich darauf, wieder mit ihnen zusammen auf der Bühne zu stehen.

Ferkel ist wieder auf Reisen. Dieses Mal mit Nicole: drei Wochen USA. Er war bereits in Washington und am Wochenende reiste er nach Montgomery, Alabama, weiter.
Durch ihn, kann ich immer ein wenig mitreisen.

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