Besuch der Zeche Zollverein. Essen.

Zeche Zollverein. Essen.
Zeche Zollverein. Essen.

… per Instagram.

Guten Morgen. | Good Morning.

Nach einen wunderbaren Frühstück am Baldeneysee packten wir unsere sieben Sachen und brachen zu einem Ausflug zur Zeche und Kokerei Zollverein in Essen auf. Ich war sehr gespannt, hatte ich doch bereits im Vorfeld tolle Bild von der Zeche gesehen. Nun sollte ich sie bald selbst sehen können. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Nach einer halbstündigen Fahrt durch Essen bogen wir auf den Parkplatz der Zeche Zollverein ein. Bereits von Weitem konnten wir den Schachtturm sehen, welcher zum Erkennungssymbol für die Kulturhauptstadt RUHR.2010 wurde. Dazu viele überdachte Gänge und Förderbänder. Schienengewirr.
Wir stellten unsere Hilde ab und liefen zum Ruhr Museum. Eine knallorgange Rolltreppe brachte uns auf 24 Meter hinauf. 10,00 € pro Person kostet der Eintritt, die sich allerdings lohnen, wenn man nicht nur die Architektur fotografieren möchte.

Zeche Zollverein. Essen.
Zeche Zollverein. Essen.
Zeche Zollverein. Essen.

Mehrere Stunden verbrachten wir auf den verschiedenen Ebenen des Museums. Wir sahen einen sehr gut und liebevoll gemachten 360°-Film über den Ruhrpott und die Menschen, die in ihm leben. Auf dem Panorama-Dach bekamen wir einen Eindruck über das Ausmaß des ehemalige Betriebes Zollverein Essen mit seiner Kokerei, der Zeche, Schächten, der Halde und all dem, was noch dazu gehört. Das Museum informierte auf mehreren Ebenen über die Geschichte des Ruhrgebietes, zeigte Fotos aus der Zeit der Kohleförderung und porträtierte die Menschen, die dort leben. Ein Video führte uns in den hiesigen Dialekt ein, an einem anderen Ort konnten wir einem Bioschwein, der A40 in eine Muskelbude hinein lauschen. Auch Kostproben von hiesigen Fernsehgrößen bekamen wir. Helge Schneider, Schimanski oder auch Ekel-Alfred gehören definitiv dazu.

Gelungene & sehr informative Ausstellung in der Zeche Zollverein. Essen. Wir hielten uns mehrere Stunden hier auf und es wurde nicht eine Minute langweilig.

Dann fuhren wir hinüber zur Kokerei.
Der einbrechende Regen konnte uns nicht von einer Besichtigungstour abbringen. Torsten hielt den Schirm, während ich den Auslöser tätigte. Wir liefen über das Gelände. Jede Ecke bot ein neues Fotomotiv. Wow. Leider kamen wir nicht überall hinein, da wir keine Führung gebucht hatten, bzw. weil diese ausgebucht waren. Aber allein das Wandeln über das Außengelände lohnt schon den Besuch. Als der Regen such verzog, zeigte sich noch einmal die Sonne und tauchte die Anlangen in ein schönes Licht. Und die Pfützen spiegelten Rohre und Leitungen.

Kokerei Zollverein. Essen.
Sun After rain. Kokerei Zollverein. Essen.

Während die Zeche, in den 1930er Jahren erbaut, durch kubische Formen geprägt ist, besticht die Kokerei durch die neue Sachlichkeit. Bei beiden Komplexen hatten die Architekten nicht nur auf die Funktionalität geachtet, sondern auch auf die Form. Es gibt auch einige bekannte Fotograf_innen, die die Zeche einst fotografiert hatten. Hilla und Bernd Becher seien hier genannt.

Kokerei Zollverein. Essen.
Ferkel war auch mit uns im Zollverein: Glück auf Kumpels, wie man hier zu sagen pflegt. Ich war gestern mit Zwiesel in der Zeche Zollverein in Essen: ein Abenteuerland, sag ich euch mit vielen Infos & spannenden Entdeckungen. Koks ist schwarz, jetzt ist hier alles sehr grün & hinter jedem Förderband lauert ein neues Abenteuer! Bei einer Sache brauch ich mal eure Hilfe! Welche Trikot-Farbe steht mir am Besten?!

Nachdem wir am Freitag einen relaxten Tag am Baldeneysee verbracht hatten, ich bin kreativen Arbeiten und Torsten mit Laufen, brachen wir am Abend nochmals nach Essen auf. Zunächst gingen wir Essen und dann weiter zur Zeche Zollverein. Das Gelände war bei Nacht in rotes Licht getaucht. Bewaffnet mit Stativ bezogen wir Stellung. Ich hantierte mit Blende und Belichtungszeit und nahm einige tolle Bilder von der Zeche und der Kokerei auf.
Ein paar Instagram-Schnappschüsse gibt es bereits vorab:

Zeche Zollverein by night. Essen.
Zeche Zollverein by night. Essen.

Als kleines Andenken an den Besuch schenkte mir Torsten noch die Stadt Essen in Metal, die ich um ein Teelicht klemmen kann. Na dann Glück auf und auf einen tollen Resturlaub.

Zeche Zollverein. Essen.


Übrigens, diesen Beitrag hab ich im Rahmen #igTravelThursday-Blogprojekts von Instagram Travel Thursday geschrieben. Hast du auch Lust mitzumachen? So gehts: 1. Blogpost über Instagram und Reisen schreiben – 2. Einen Link zur einem der #igTravelThursday Hosts setzen – 3. Deinen Blogpost via Link-Widget, aka Linky hinzufügen – Weitere Infos findest du HIER. oder HIER.

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Kokerei Zollverein by night. Essen.

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