Die Zeit dazwischen. kiraton. blickt zurück auf 2015.

Adventskalender aus Papier.
Adventskalender aus Papier: Linien ziehen.

Die Zeit dazwischen.

kiraton. blickt zurück auf 2015.

Zack, schon ist wieder ein Jahr rum. Saß ich nicht erst gestern noch an meinem Laptop und schrieb über das Jahr 2014?
Seit Anfang des Jahres hatte ich eine neue Position in meinem Job, der einiges von mir abverlangte. Gerade zur Mitte und Ende des Jahres wurden die Stolpersteine, Hürden und damit verbundenen Herausforderungen größer und verlangten mir einiges ab. Aber ich ließ mich nicht entmutigen, sondern wuchs innerlich an den mir gestellten Aufgaben. Dennoch musste ich mir das ein oder andere Mal eingestehen, dass ein Tag nur 24 Stunden hat und ich eben nicht alles schaffen kann. Ich musste Prioritäten setzen.

Auch privat gab es prägende Ereignisse. Beim Freund wurde ein bösartiger Tumor diagnostiziert. Dieser konnte entfernt werden, aber es beeinflusste uns und unserer Reiseverhalten. Wir reisten langsamer und bewusster.
Der Sohn meiner besten Freundin wurde geboren und das ein oder andere Mal ließ ich den Blog links liegen und ging lieber mit ihr und dem Kleinen ein Runde spazieren.

Dennoch schaffte ich es irgendwie, dass kiraton. immer bekannter wurde. Besuchten 2014 noch 3.600 Personen den Blog, waren es 2015 schon über 12.000. Wow. Klar, im Vergleich zu großen Blogs immer noch nicht die Massen, aber für ist dies schon eine enorme Steigerung.

Vegane Schoko-Zimtsterne.

kiraton. im Wandel.

Wenn ich so zurück blicke, investierte aber auch viel Zeit für meinen Blog. Beim Verfassen meiner Beiträge probierte ich immer mal wieder etwas neues aus. Ich belaß  mich viel, baute meinen Newsletter auf, veröffentliche ein kleines Ebook über Pilsen und beteiligte mich an der ein oder anderen Blogparade.

Beim Lesen über das richtige Schreiben von Blogs stolperte ich immer wieder über Begriffe, wie das richtige Branding und die Positionierung: was ist die Hauptaussage meines Blogs und dass sollte möglichst schon in der Überschrift klar erkennbar sein. Je mehr ich las, desto verunsicherter war ich: was will ich mit kiraton. eigentlich? Ist das nur so ein Projekt für mich? Sollen auch andere von meinem Blog profitieren? Die Antwort war ja.
Daraus ergaben sich sofort die nächste Fragen: was interessiert überhaupt die anderen? Und soll ich mich daher nur auf ein Thema festlegen, um so mehr Menschen gezielt für diese Sparte zu erreichen?
Ich blickte auf meine bisher verfassten Texte und Inhalte, die sich in den vergangenen Jahren angesammelt haben und ich schaute mir genau an, warum ich schrieb. Klar ich schreibe auch für mich, aber ich möchte damit auch andere erreichen. Aber ich möchte mich nicht verbiegen. Ich will über die Dinge schreiben, die mich bewegen, beschäftigen und begeistern. Vielleicht erreiche ich dadurch nicht die Massen, aber die Leute, die immer wieder auf meinen Seiten landen, wissen, das viel Herz in dem Projekt steckt.

Bastelarbeiten. Logodesign

Die Themen von kiraton. 

Je länger ich darüber nachdachte: Die Themenvielfalt meines Blogs wollte ich nicht für ein bestimmten Schwerpunkt aufgeben. Auch wollte ich nicht extra dafür einen neuen Blog aufsetzen. Klar, würde das bedeuten, dass ich dadurch für mich schwerer sein würde, eine aktive Leser*innenschaft aufzubauen, aber hey, ich lebe nicht davon und somit kann sich kiraton. mal in die ein oder andere Richtung weiter entwickeln.
Aber ich wußte, ich musste und wollte kiraton. umstrukturieren und bereits im Logo sollte sichtbar werden, worum es mir auf kiraton. geht: Fotografie. Reisen. Kunst. Gedanken. DIY. Kritzelei.

kiraton. Logo

Wie ich bereits erwähnte, wurde mir auch der Inhalt und die Qualität bzw. der Mehrwert der Beiträge wichtiger. Ich schrieb nicht einfach nur auf, was mir in dem ein oder anderen Monat passiert ist, sondern verfasste vermehrt kleine Geschichten, Berichte über verschiedene Ereignisse oder recherchierte für das ein oder andere perfekte Wochenende.

Ich eignete mir auch einiges an neuem Wissen an in den Bereichen wordpress, Fotografie und Video-Bearbeitung. Für meine neuen Beiträgen fotografierte ich, wenn meine digitale Spiegelreflex am Zug war, im RAW-Modus und bereitete diese Bilder mit Lightroom für den Blog auf. Ich meldete mich neben vimeo auch bei dem Video-Kanal youtube an (mehr Reichweite) und entwickele mich gerade mit jedem Video weiter.

Wo ist nur die Zeit geblieben. 

Da die Aufbereitung der Beiträge nun mitunter aber mehr Zeit einnehmen, ich beruflich auch stark eingebunden bin, fällt es mir manchmal nicht leicht, zeitnah alles zu verschriftlichen und online zu stellen. Da muss ich manchmal – aufgrund meines Perfektionismus – ganz schön dran knabbern und meinen inneren Schalter finden, umlegen und mir sagen: »Wenn nicht, dann nicht. Und wenn du es später schaffst – hey, auch gut!«

Ankern vor Hiddensee. Foto: kiraton.com

DIY – Kreatives aus der Küche und Selbermach-Front. 

Ich finde es toll, selbst etwas mit den Händen zu erschaffen und Ergebnis festzuhalten. Weil ich im Nachgang immer wieder gefragt werde, wie ich dieses oder jedes gemacht habe, fing ich irgendwann an, Anleitungen dazu zu schreiben. Diese Beiträge gehören daher auch zu den meist gelesenen.

Ich schrieb kleine Anleitungen für kreatives mit Zement, stellte meine Ei-Girlande vor und meine ArtDeko-Damen und die Lady in RedMausgrau ist das neue Schwarz dachte ich mir und präsentierte hier auf dem Blog Federmäppchen mal anders. Ich sorgte für ein wenig Orange in der herbstlichen Wohnung und präsentierte einen neuen Adventskalender. Oben drauf hatte ich auch noch den ein oder anderen Tipp für (d)eine stressfreie Adventszeit parat.
Mein veganes Rübli-Kuchen-Rezept schaffte es endlich auf den Blog, auch die Dinkel-Weizenmehl-Brötchen. Ich habe auf kiraton. mein leckeres grünes Spargelrezept verraten und das ein oder andere Smoothie-Rezept. Ich verarbeitete Holunderblüten, stellte leckeren Auberginen-Aufstrich vor und streute Zimt über Schoko-Sterne.

Fotohintergründe selbstgemacht. Für bessere Food.- & DIY.- Fotografie.

Mein beliebtester Beitrag in der Kategorie DIY war allerdings dieser hier: Fotohintergründe selbstgemacht. Für bessere Food.- & DIY.- Fotografie. Geschrieben hat ihn mein Bruder. Warum und weshalb er auf meinem Blog gelandet ist, kannst du in den Blogpost nachlesen.

Neben meinem Reiseführer für Pilsen präsentierte ich dir noch ein weiteres: eine kleine Unterstützung, deine Urlaubskasse etwas aufzubessern: Das kannste dir Sparen im neuen Jahr!

Plzen 2015 – Ein Reiseverführer von kiraton.com

Reisespaß in 2015.

Ich bin wieder viel verreist, egal ob Langzeitreise oder spontaner Kurztrip: einen Winterausflug in den Harz, Besuch der Arche Wader und des Gewächshauses in Magdeburg. Viele Reisen standen unter dem Motto »Inspirierende Reisen mit dem i im Gepäck«: so war ich in Lissabon mit der Familie und mal wieder im Ruhrpott, genauer gesagt im Duisburg mit Mirja. Pilsen besuchte ich gleich zweimal – im April und im September. Und beim Fußball war ich auch – Video inklusive.

#Sunset with a view: the Topkapi Palace, Agia Sohia & Sultanahmet Mosque. _______ #Istanbul #turkey

Nach Istanbul flog ich im Mai und im Juni stand mal wieder die Fusion auf dem Programm. Im August verbrachte ich eine wunderbare Woche auf Hiddensee (dazu gebloggt hab ich allerdings noch nichts). Mit Hilde ging es im September/Oktober nicht – wie zunächst geplant – nach Island, sondern nach Kroatien. Und das war auch gut so: Sonne und Wärme hatte ich Mitte des Jahres mehr als nötig.

Dubrovnik.

Ich fotografierte  in Beelitz Heilstätten, in einer verlassenen Industrieanlage in Magdeburg oder in einem alten Bus-Depot. Ich präsentierte meine Lieblingsparks in Magdeburg und spazierte durch den winterlichen Wörlitzer Park und fing mein Konzerterlebnis zu Die Antwoord in einem kleinen Video ein.

Ich schrieb aber auch über das Reisen als solches und wie ich reise. So sind zum Beispiel meine Beiträge Musikalische Reiseerinnerungen. die (Nicht-)Planung von Reisen oder das Video zum Reisen. entstanden.

Reisen.

Kunst und Kultur auf kiraton. 

Kunst, Fotografie und Kultur ist noch immer der innere Kern von kiraton. Daher durften diese Themen auch in 2015 hier nicht fehlen: So stellte ich immer mal wieder (eigene) Kunst und verschiedene Künstlerinnen vor. Zu nennen sind da u.a. Pegah Amini, und diese beiden Künstlerinnen.

Screenshot vom Instagram-Account von Mama Cass
Screenshot vom Instagram-Account von Mama Cass

Die Kunst/Mitte präsentierte sich zum ersten Mal in Magdeburg. und ich war dabei.

Ich präsentierte endlich auch wieder eigene Fotoprojekte. Für Underwater love. ging es dafür extra unter Wasser. Ebenso für Ophilia. Hier drückte aber Beli den Auslöser.

Ophelia geht ins Wasser. Ich auch. Wie es dazu kam & vorallem was dabei heraus kam seht ihr im frisch gebloggten diesem Fotobeitrag. http://kiraton.com/oh-ophelia/... Und was das alles mit der Herzkönigin zu tun hat, auch. Mit @turamania & Beligraphie

Underwater love.

Ich beteiligte mich am #ABCfee im April und eine kleine Fotoserie in Gelb gab es auch.

Natürlich gab es auch einen neuen Kalender für 2016 und du durftest wieder mit abstimmen. Dieses Mal war das Thema Europa. Wie es dazu kam, kannst du hier nachlesen auch, was mit den Einnahmen passierte.

Kalender 2016

Soziales Engagement. 

Ein Thema, welches in den vergangenen Jahren auf kiraton. eine eher untergeordnete Rolle spielte, war mein soziales und kulturelles Engagement. So berichtete ich über globales Powersharing und für die Eltern-AG durfte ich gleich zwei Events fotografisch begleiten. Da dies großartige Projekte waren, berichtete ich gern im Nachgang darüber hier auf dem Blog: Alle in einem Drachenboot für den guten Zweck. und Ein unbeschwerter Tag: 1. Internationales Familienfest im Elbauenpark.

Impressionen vom 1. Internationalen Familienfest im Elbauenpark. 01. Mai 2015

Flucht und die damit in Zusammenhang stehenden Themen sind seit diesem Sommer nicht mehr aus den Medien wegzudenken. Daher fand ich angemessen, mich dazu noch einmal deutlich zu positionieren und in Zusammenarbeit mit meinem Alter Ago ein kleines Video zu schneiden: Refugees welcome.

#refugeeswelcome #bloggerfuerfluechtlinge

Und nun?

Wow, viel ist passiert in 2015. Ich hab viel darüber geschrieben und vieles blieb auch (noch) ungesagt. Vielleicht schaffe ich es, einiges davon in 2016 hier auf den Blog zu platzieren. Aber es warten auch schon wieder viele neue Projekte, Reisen und andere Vorhaben auf mich.

Ich nehme mir nicht all zuviel vor, da ich in 2015 wieder einmal mehr gelernt habe, dass sich soviel nicht planen lässt.

Ich werde allerdings versuchen, kiraton. noch bekannter zu machen, damit vielleicht noch mehr Menschen an meiner kleinen Kalender-Aktion und dem damit verbundenen Spenden sammeln teilnehmen. Dafür muss ich versuchen, mir etwas mehr freie Zeit für mein Baby frei zu schaufeln. Mal sehen, ob es mir gelingt. 2016 – du wirst es zeigen.

Silvester-Vorbereitungen. | Make preparations for New Year’s Eve.

Und was wünschst du dir von mir fürs kommende Jahr? 

Welche Themen interessieren dich?
Worüber sollte ich vermehrt schreiben?
Willst du mehr Fotos, Infos zu Fotografie im Allgemeinen? Willst du mehr Reiseberichte oder doch lieber DIY-Anleitungen? Stehst du auf Rezepte oder doch eher auf die ein oder andere Anekdote?

Lass es mich wissen und schreib mir davon in den Kommentaren.

Dänische Südsee. Dänemark (2)

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