Eine Fahrt durch die Wüste.

Eine Fahrt durch die Wüste.
Eine Fahrt durch die Wüste.

Nach einer unruhigen Nacht wurden wir auch diesen Morgen von den schrecklichen Stuhlschabegeräuschen geweckt. Nach einem Tee bzw. Kaffee und Porridge traten wir die Weiterreise an.

320 km bis Bikaner. Es ging entlang der Wüste Thar, vorbei an kargen Landschaften. Ab und zu gab es ein Sonnenblumen- oder Baumwollfeld. Dann und wann Kühe auf den Straßen, die wir umfahren mussten, Schaf- und Ziegenhirten trieben ihr Vieh vor sich hin. Und immer wieder die bunt geschmückten TATA- LKWs die vor uns fuhren oder uns entgegen kamen. Einmal stand ein Kamel mitten auf der Straße. Die Vorderbeine waren zusammen gebunden, so konnte sich das Kamel nur sehr langsam fortbewegen. Auch dem Rest der Herde waren die Vorderhufe zusammen gebunden.
Wir machten einen kleinen Abstecher zu einem Überwinterungsplatz für Zugvögel aus Spanien. Viele Vögel aus anderen Länder überwintern hier. Als wir uns die Vögel inkl. ihrem Feriendomizil angeschaut und ein paar Bilder gemacht hatten und gerade zum Auto wollten, wurden wir von einer Horde Kinder umlagert, die uns die Hände reichen und vor allem Schokolade von uns wollten. Sowas hatten wir leider nicht im Angebot. Die Reise ging weiter.

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Bei einem erhöhten Aussichtspunkt mit Restaurant hielten wir Rast und aßen unser teuerstes Mittagessen. Über RS 860 bezahlten wir für ein nicht allzu würziges Gericht.
Gegen 17:00 Uhr waren wir schließlich in Bikaner und bezogen unser Zimmer.
Wir waren müde und ein wenig ausgelaugt, sodass wir außer ein Abendessen nichts mehr anstellten. Morgen ist ja auch noch ein Tag.
Übrigens ist die Dachterrasse (und das gesamte Hotel), auf der wir unser sehr leckeres indisches Abendessen einnahmen, ist rundherum mit gelben, ständig blinkenden Lämpchen ausgestattet. Diwali – das Lichterfest steht vor der Tür …

Unterwegs VI

Unterwegs VI, Fotocollage, 30×30 cm, C-Print, kaschiert auf Alu-DibondWeitere tolle Fotos gibt es hier:

 

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3 comments
    1. Ja, das mit dem Beine zusammen binden machen die Besitzer_innen, damit die Tiere nicht so schnell weglaufen (sind ja Wüstentiere und ein wenig schneller und ausdauernder als Kühe.)
      RS 100 sind ungefähr 1,50 €, als 1€ gleich RS 67,xxxx >> aber du musst das hier ja im Verhältnis sehen. 😉

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