Eine Fahrt von Luang Prabang nach Vientiane.

Eine Fahrt von Luang Prabang nach Vientiane.

Ein weiteres Mal standen wir sehr früh auf: um 5:30 Uhr säuselte uns der Wecker aus den Träumen.
Wir packten die letzten Sachen zusammen, stellten die Rucksäcke in die Eingangshalle des Guest-House & liefen die Sakkarine Rd. hinauf. Einige 100 Meter weiter boten uns ein paar Frauen Klebreis & ein einen Teller weiterer Essensgaben an. Wir kauften es & setzten uns zwischen die anderen wartenden Menschen. Kurz nach sechs kamen sie die Straße entlang: die Mönche zu ihrem allmorgendlichen Almosengang – dem dag bat.
Ursprünglich wollten wir diesem wichtigen Ritual des Theravada Buddhismus nicht bewohnen, aufgrund der Dinge, die wir im Reiseführer gelesen haben: dieser rituelle Gang sei mittlerweile dem touristischen Blitzlichtgewitter ausgesetzt. Aber unser gestriger Guide, einst selbst Monk, meinte, dass es OK ist, wenn man es ehrlich meint & den Mönchen mit Respekt begegnet. Angemessene Kleidung inklusive. Dann wären wären Essensgaben & ein Foto (ohne Blitz!) aus einer gewissen Entfernung vollkommen in Ordnung. Dies lasen wir dann gestern auch auf Hinweisschildern in den Vats.
Wir verteilten unsere Essensgaben & ich machte zwei, drei verschwommene Bilder.
Am Ende der Gläubigen mit ihren Essensgaben saßen Kinder mit Körben oder es waren Kartons aufgestellt. Die Mönche konnten hier ihr Zuviel hinein packen für die Armen.
Im Anschluss gingen wir ein letztes Mal an den Mekong: Nebelverhangen & vollkommen ruhig lag er da. Nun noch irgendwo ein Frühstück ergattern, bevor wir 10 Stunden im Bus nach Vientiane verbringen würden. Wir kamen an unserem Guesthouse vorbei & sahen, dass hier auch Mönche für den allmorgendlichen Almosengang vorbei kamen. (… Ähm, warum standen wir eigentlich noch mal so früh auf?! 😉 )
An der Ecke fanden wir ein Café, wo wir ein leckeres Sandwich hatten & auch endlich einen Postkasten.
Dann brachte uns ein VIP-TukTuk zum Busbahnhof. Frauen verkauften gefüllte Bambusstücke & Seetank. Wir nahmen unsere laut Ticket zugewiesenen Plätze ein & kurz nach acht begann die Fahrt. Alle Plätze waren voll besetzt. Im Gepäckraum hatten nicht nur Taschen & Rucksäcke Platz. Es passte auch ein Fahrrad von einem Traveler, ein Motorroller, diverse Kartons, Gemüse & ein paar Hühner (im Bambuskäfig) hinein.

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Die Fahrt ging quer durch laotische Berge, der Tag erwachte langsam. Überall Dschungel & hin und eine Siedlung. Menschen saßen beieinander und wuschen Essen, quatschten, Kinder saßen über Schulaufgaben. Immer wieder Beete.
Nach 2 1/2 Stunden der erste Stopp. Toilette!!! Im Anschluss deckten wir uns mit ein paar Snacks ein: ölig frittierte Algen & Pilze mit Chilischoten, platte Scheiben, die nach Bananen schmeckte sowie die leckerste, Pomelo die ich bisher in meinem Leben aß. Dann ein unverhoffter Stopp: einer Businsassin war schlecht oder sie hatte Durchfall. Auf jeden Fall sah sie gar nicht gut aus.
Unterwegs immer wieder Ortschaften. Menschen breiteten auf großen Tüchern/Folien Kerne, Nüsse, Korn zum trocknen aus.
Gegelegentlich überkam uns der Dämmerschlaf.
Ein weiterer Stopp gegen halb zwei. Dort lösten wir unsere Essensmarken gegen Suppe bzw. ein Reisegericht ein.

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Weiter ging die Fahrt. Die Gegend war nun flacher. Es tauchten Reisfelder auf. Menschen, die Felder bestellten oder abernteten. Gelegentlich hielten wir in Orten an, einige Laot_innen verließen uns. Die Sonne ging langsam unter & zeichnete ein schönes Landschaftsbild. Und zwischendurch immer wieder dieser Dämmerschlaf. Gegen sechs kamen wir in Vientiane an. Wir bestiegen ein Sammel-TukTuk & ließen uns zum Hostel bringen.
Hier erwartete uns ein wichtiger Hinweis. 😉
Wir gingen noch einmal raus in die nächtliche Hauptstadt, an den Mekong, wo sich die Vietianer Jugend aufhielt. Auch einen Nachtmarkt gab es, der allerlei China-Import offerierte.
Bei Juice, Salat & Sommerrollen ließen wir den Abend ausklingen.

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Hier noch ein paar Fotos vom morgendlichen Luang Prabang:

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