Einmal um den Baldeneysee.

Einmal um den Baldeneysee.
Einmal um den Baldeneysee.

… per Instagram.

Am Dienstag um die Mittagszeit brachen wir mit Hilde in unseren Sommerurlaub auf.
Da Ferkel für uns den Ruhrpott ausgelost hatte, schlug Torsten uns zwei Campingplätze Nähe Essen vor. Der eine lag am Baldeneysee. Und diesen steuerten wir an. Wir fuhren relaxt immer die A2 Richtung Westen. Und schon waren wir im Ruhrpott. Und wie wir bald heraus finden sollten, stellt der Baldeneysee eine Verbreiterung der Ruhr dar. Und die Ruhr wiederum gab dem Gebiet einst den Namen.

Es geht los. Auf in ein neues Abenteuer. | The journey has begun.

Am Abend durchquerten wir Essen-Werden, passierten einen sehr steilen Berg mit Hilde im ersten Gang und dann ging es wieder hinunter und wir waren da: auf einem Fuß- und Radweg. Und wo nun entlang? Das Navi wusste es nicht, so fragten wir wir einen der unzähligen joggenden, Inliner fahrenden, radelnden Menschen. Dieser wies uns die letzten hundert Meter und wir erreichten den wirklich schön gelegenen Campingplatz am Baldeneysee – direkt am Wasser. Den Abend ließen wir vor dem Bus und bei Kerzenschein ausklingen.
Am nächsten Morgen bereitete uns Torsten das Frühstück direkt am Wasser. Dort stand bereits eine Bank. Fehlte nur noch unser Tisch und Essen. Hach, das war herrlich. Auf Wasser gucken, frühstücken und das Leben genießen. Die ersten Ruderer_innen und Enten zogen vorbei. Zwei Paddler_innen ließen neben uns ihr Boote ins Wasser. Im Hintergrund ein Ausflugsdampfer.

Guten morgen schöner Tag. | Good morning nice day.

Um die Mittagszeit sattelten wir unsere Räder und unternahmen eine kleine Rundtour um den See. Unterwegs fanden wir heraus, dass dieser See zwischen 1931 und 1933 als Ruhrstausee geschaffen wurde, damit sich her Schwebstoffe absetzen können. Durch die Verringerung der Fließgeschwindigkeit konnten sich nun auf natürliche Weise Verunreinigungen durch Sedimentation abbauen.

Heute: Mit dem Rad um den Baldeneysee, dabei ein Abstecher nach Werden. | With bike around the Baldeneysee & an excursion to Werden.

Nach dem Motto: Wird schon WERDEN war dies unsere erste Station. Wir fuhren über den Campus der Universität der Künste – Folkwang. Und wen entdeckte ich hier?! Max! Ich winkte ihm zu und er kam ein wenig ungläubig zu mir herüber gelaufen. Max absolvierte sein FSJ Kultur 2008/2009 bei Radio Corax und nun studiert er Schauspiel. Gerade besucht er hier ein Clowns-Seminar (Memo an Elke: ich will auch mal wieder ein Clownsseminar mit dir machen/besuchen). Wir quatschten eine Weile. Und schließlich ging er wieder in sein Seminar und wir Eis essen.

Folkwang | Universität der Künste.

Weiter ging es. Über die Brücke, die Straße Richtung Essen, dann aber am Wasser bleiben und schließlich einen großen Hügel hinauf. Und dann standen wir vor der Villa Hügel. Hier wohnte, oder sollte ich lieber schreiben – residierte – einst die Familie Krupp, bevor das Haus in den 1950ziger Jahren nur noch für Ausstellungen und repräsentative Zwecke genutzt wurde.
Für 5 Euro Eintritt pro erwachsene Person erhielten wir hier in einer gut aufbereitete Ausstellung Einblick zur Familie und das Unternehmen. Auch Krupps Rolle im 2. WK wurde angerissen.

Besuch der | Visit of the Villa Hügel.
Besuch der | Visit of the Villa Hügel.

Im ersten Stock des Hauptgebäudes ist heute ein Ort für Konzerte. Dahinter gab es kleinere Foto-Ausstellungen, u.a. mit Werksfotografie. Neben der riesigen Glasdecke imponierten mir ein riesiger Schreibtisch und die unterschiedlichen, mit verschiedenen Figuren versehenden Türgriffe.
Ein Blick in den Park ließ das einstige Ausmaß des Anwesens erahnen.

Besuch der | Visit of the Villa Hügel.

Dann den Hügel wieder hinab rollen, unterwegs ein paar Kastanien einsammeln, und dann weiter den Rundweg um den See herum. Wir passierten die Stelle direkt gegenüber unseres Campingplatzes und konnten Hilde zuwinken, weiter vorbei an Jogger_innen, Spaziergänger_innen, Radler_innen und Inliner fahrenden Menschen, dann über die ehemalige Eisbahnbrücke hinüber. Und auf der Anderen Seite zurück zu unserem Ausgangspunkt. Nicht wenige Male staunten wir über die vielen Menschen am und auf dem See. Denn auf dem See gab es Segelboote sowie viele Ruder- und Paddler_innen. Wie voll wird es wohl im Sommer hier sein.

Mit dem Rad um den Baldeneysee. | With bike around the Baldeneysee.

Zurück am Bus wechselten wir unser Outfit und liefen und 40 Minuten am Wasser entlang. Während Torsten schwärmte, mühte ich mich die sechs Kilometer ab. Kein Wunder, war ich einige Monate schon nicht mehr gelaufen und wir waren ja bereits 16 km um den See herum geradelt. Als Belohnung gab es Nudeln mit Tomatensoße. Lecker.

… und Laufen waren wir auch noch. Ist hier so am Baldeneysee üblich. 🙂 | Jogging.

Und schwupps, war unser erster Urlaubstag auch schon wieder vorbei. Schön ist es hier. Hätte uns vorher jemand gesagt, dass man hier im Ruhrgebiet so entspannt Natur entdecken und sportlich aktiv sein kann, wir hätten wohl abgewunken. Am Abend planten wir noch unser kommendes Ausflugsziel – zur schwarzen Lunge soll es gehen. Zur Zeche Zollverein in Essen.

Warst du schon mal im Ruhrpott? Was begeistert dich? Was hält dich davon ab?
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Übrigens, diesen Beitrag hab ich im Rahmen #igTravelThursday-Blogprojekts von Instagram Travel Thursday geschrieben. Hast du auch Lust mitzumachen? So gehts: 1. Blogpost über Instagram und Reisen schreiben – 2. Einen Link zur einem der #igTravelThursday Hosts setzen – 3. Deinen Blogpost via Link-Widget, aka Linky hinzufügen – Weitere Infos findest du HIER. oder HIER.

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Grüße vom | Greetings from #Baldeneysee. Ferkel schreibt: Hey Fans, hier am Baldeneysee kann man ganz schön was erleben: Paddeln, Laufen, Inlinern, Radeln, lecker Eis futtern, die Villa Hügel besichtigen & in rostfreien Schiffschrauben herum lungern.

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