Ein Trip durch die Highlands & durchs 1. Halbjahr 2017.

Ein Trip durch die Highlands & durchs 1. Halbjahr 2017. | Ein Fotografischer Rückblick.

Ein Trip durch die Highlands & durchs 1. Halbjahr 2017.

Ein Fotografischer Rückblick.

Ich nehme dich mit diesem Beitrag mit in die Highlands, mit mit nach Schottland, wohin ich mich zurück träume, wenn es mir hier daheim zu laut, zu warm, zu grau wird.

Lange war es ruhig hier auf dem Blog. Dies lang nicht etwa daran, dass ich nichts erlebte, ich nicht herum kam oder einfach meine Lust am Fotografieren verloren hatte, nein – ich fand einfach kaum noch Zeit neben meinem Job und meinem Herzens-Projekt WESENsART das Erlebte hier auf dem Blog zu verarbeiten.
Doch Dank Michaels Aufruf von Erkunde die Welt zur Fotoparade 1-2017 hab ich mich endlich wieder aufgerafft, auf kiraton. einen neuen Blogpost zu schreiben und euch mit ein paar schönen (Natur-)Aufnahmen meiner letzten Reisen zu versorgen.

Noch kurz ein paar Infos, bevor es nun los geht: Michael gibt im Rahmen der Fotoparade bestimmte Themen vor. Zu diesen Kategorien dürfen alle teilnehmenden Blogger*innen ein passendes Foto aus dem Fotoarchiv des vergangenen Halbjahrs heraus suchen. Dazu kann jede Person auch noch einige Fotos sowie das persönliche Lieblingsbild auswählen. Für das erste Halbjahr in 2017 sind das »ungewöhnlich« | »entspannt« | »fern« | »beleuchtet« | »alt« | »schönstes Foto«. Natürlich steht es allen frei, selbst noch Kategorien hinzuzufügen oder die bestehenden Kategorien zu erweitern.
Anschließend wählt Michael mit einer kleinen Jury (bestehend aus seiner Family) die besten Fotos aus allen teilnehmenden Beiträgen aus.

Unter all den Beiträgen gibt es ganz zauberhafte, verrückte, idyllische, traumhafte Motive. Während es mir bereits schwer fiel, mich zwischen meinen Aufnahmen des letzten Halbjahres zu entscheiden, kann ich nur erahnen, wie es Nachgang Michael bei der Bewerbung der besten Bildern gehen muss.

unverhofft und ungewöhnlich.

… ging es für uns hinauf auf den Ben Nevis, den höchsten Berg Schottlands.
Bis zu diesem Tag sind wir schon einige Tage mit unserer Hilde durch die Highlands getuckert und haben das wunderschöne Grün, das Gelb des Ginsters und die sich ständig verändernden Wolkenformationen genossen.  Schließlich bogen wir mit unserem VW-Bus in die Einfahrt zum Campingplatz, am Fuße des Ben Nevis ein. Es regnete, die Wolken hingen tief. Zuvor hatten wir, ausgehend von den Silver Sands of Morar – wer hätte gedacht, dass es solch einen wunderbar silbrig glänzenden Karibik-Strand in Schottland gibt – ein wunderschönes Stück Wegstrecke hinter uns gebracht,  am Glenfinnan-Monument einen kleinen Spaziergang unternommen und den Jacobite Steam Train bewundert wie er so über das Glenfinnan Viaduct tuckerte. Da hatte es bereits zu regnen begonnen und ich versuchte gleichzeitig Schirm und Kamera zu halten sowie die Midges (schottische Mücken) abzuwehren, während ich auslöste.
Zurück zum Ben Nevis. Wir suchten uns ein schönes Plätzchen für unseren Bus und nisteten uns ein. Als wir am kommenden Morgen erwachten, hatte der Regen aufgehört und die Sonne ließ sich blicken. Wir lugten aus dem Fenster und da sahen wir bereits die ersten Menschen den Wanderweg entlang gehen. Wir frühstückten erst einmal gemütlich und vertrödelten noch die ein oder andere halbe Stunde und schauten immer mal wieder zum Wanderweg hinauf. Schließlich, es war bereits 12:00 Uhr machten auch wir uns auf den Weg. Wir wollten nur mal schauen, wie weit wir kommen, wussten wir doch, das die Besteigung des Berges nicht ohne ist.

Irgendwann, gute 3,5 Stunden später, die Hand kaum vor den Augen erkennend standen wir schließlich, eingehüllt in Kälte, Nebel und Regen auf dem Gipfel und konnten es irgendwie selbst noch nicht so richtig glauben. Eine Pause gönnten wir uns ob des Wetters und des schwierigen 3-Stündigen Abstieges nicht.
Und noch Tage später waren unsere Körper voller Endorphine und die Waden, Oberschenkel und Po kribbelte bei jeder Bewegung ob des Muskelkaters, den uns Benni, wie wir ihn nun liebevoll nannten, beschert hatte.

 

Beleuchtet und verlassen.

Auf der Insel Skye, eine der inneren Hebriden, hat es uns besonders gefallen. Während wir die Insel umrundeten kamen wir unweigerlich – ok, es war eher ein bewusster, kleiner, Abstecher – am Neist Point Lighthouse vorbei. Beschwingt nahmen wir den Weg auf uns, der uns von oben vom Parkplatz hinab zum Leuchtturm führte. Auf halben Weg begegneten wir einigen Schafen, die entspannt auf den Wiesen grasten. Auf leisen Sohlen schlich ich mich ans eins heran und drückte genau dann den Auslöser, als dieses mit vollem Mund kurz herauf und direkt in die Kamera schaute – und direkt dahinter der Leuchtturm – malerisches Fotomotiv mal aus einer etwas anderen Perspektive.

Aber auch ohne Schaf im Vordergrund hält der Leuchtturm das ein oder andere Fotomotiv bereit. 2002 wurde nach Streitigkeiten das als Bed&Breakfast geführte Areal um den automatisierten Leuchtturm herum scheinbar Hals über Kopf verlassen und das Gelände verkommt leider nach und nach zur Müllhalde.

 

Entspannt dahin fließend.

Ein malerisches Fotomotiv – die Sligachan Old Bridge am Fuße der Cuillin Hills und Ausgangspunkt für die ein oder andere schöne Wanderung ins Bergmassiv. Diese Brücke bildete den Ausgang für unsere Insel-Umrundung von Skye und nach zweieinhalb Tagen kamen erneut hier vorbei. Es hatte gerade aufgehört zu regnen. Grund genug mit Stativ und Graufilter dieses wunderbare Foto aufzunehmen. Eine Wanderung durch das Cuillin-Tal allerdings heben wir uns für unseren nächsten Schottland-Trip auf.

 

So fern und doch so nah.

Eines morgens, als ich gerade aus unserem VW-T3 heraus kletterte sah ich unweit eines Felsens in der Ferne ein Reh sitzen und grasen. Schnell lief ich auf leisen Sohlen zurück zum Bus, holte meine Kamera und schlich mich, soweit es ging, an das Tier heran. Die letzten Meter überwand ich schließlich mit dem Zoom. Klick und

 

Notiert und festgehalten.

Im Urlaub geht doch nichts über eine liebe, lustige, freche oder schöne Urlaubspost an die Menschen daheim. Klar dass auch wir Karten schrieben. Doch irgendwie kamen diese bisher noch nicht bei den Verwandten und Freund*innen an. hmmm … die Hoffnung stirbt zuletzt, oder?

 

Ganz schön alt – das Eilean Donan Castle.

Im Jahr 1220 lassen sich die Ursprünge der heutigen Niederunsburg, in der Nähe von Dornie in Schottland verzeichnen. Doch das heutige Aussehen der Burg ist der  von Lt. Col. John MacRae-Gilstrap zu verdanken, der die Ruine 1912 erwarb und restaurierte. Das nach dem Tod des einstigen Besitzers 1955 als Museum für die Öffentlichkeit freigegebe Eilean Donan Castle befindet sich heute im Besitz des Clan Macrae. Es gibt keinen Bildband über Schottland, in dem nicht mindestens ein Bild der Burg zu sehen ist. Nicht ohne Grund zählt es zu den meistfotografiertesten Motiven Schottland. 

 

Die Schönste – uns das liebste Foto

Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge der*s Betrachters*in. Darum konnte am Ende nur ein Bild mit unserm treuen Gefährt – Hilde  – unser schönstes Foto zieren. Über 3000 Kilometer legten wir mit ihr während des Schottland-Trips zurück. Sie hielt uns warm, schütze uns vor Regen, schnurrte wie ein Kätzchen die Wege hinauf und wieder herab und brachte uns an all die gewünschten Orte unserer Reise.

 

Ich hoffe, mein kleiner Ein- und Rückblick auf mein erstes Halbjahr hat dir gefallen und verzeihst mir die ungeplante Blogpause. Falls ja, freu mich mich über ein kurzes Feedback hier als Kommentar oder als Mail. Welches sind Themen, die dich interessieren? Worüber sollte ich demnächst schreiben?

Und ich bin gespannt:

Welches von diesen Bildern hier, ist dein Lieblingsbild?

Du hast Fragen, Anregungen und eigene Gedanken zu diesem Beitrag?

Dann schreib mir davon in den Kommentaren.
Ich bin gespannt!

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9 Comments

  • Hey,

    da hast Du aber sehr schöne Fotos aus den Highlands mitgebracht 🙂
    Ich finde das Foto mit der Sligachan Old Bridge sehr schön.

    Gruß Pascal

    • Danke dir Pascal für deine schönen Worte und dem Feedback zu dem Brückenbild. Ja, das gefällt mir auch sehr und fast wäre es mein Lieblingsbild geworden.
      Viele Grüße Kirsten

  • Ein toller Bericht mit wunderschönen Bildern. Da mag ich wie, wie Michael, keinen Favoriten raus picken. Sie sind einfach alle zauberhaft schön.

    LG Thomas

    • Dank dir Thomas für die lieben Worte und das Kompliment zu den Fotos. 🙂 Das freut mich sehr. Werde auch gleich mal bei dir schauen, was du so fotografiert hast, dieses Mal.
      Viele Grüße Kirsten

    • Lieben Dank Christian für deine Worte. Ja, Schottland hat uns auch sehr begeistert und ich würde am liebsten sofort wieder hin düsen. hachjaaaa … na dann werde ich doch gleich mal rüber stromern und schauen, was du so aufgenommen hast, während deiner Reise.
      Viele grüße Kirsten.

  • Mein Lieblingsbild bei dir? Nun, ich mag sie alle! 😀
    Dein Stil ist toll. Mag ich total.
    Vielen Dank für den wirklich super schönen Beitrag.
    .. und wieder auf die letzte Sekunde 😀

    Lg Michael

    • Danke Michael für das Kompliment, da werde ich ja glatt ein wenig rot. … und jep, mal wieder auf den letzten Drücker. Ich hoffe, ich schaffe es das nächste Mal eher!
      Liebe Grüße Kirsten

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