Gänsehaut. Sígur Rós in Berlin.

Sígur Rós
Sígur Rós

WOW. Ich bin immer noch ganz geflasht von dem Konzert.
Vor einigen Monaten erfuhren wir, das die isländische Band Sígur Rós auf Tour gehen & dabei auch Station in Berlin machen würde. Schnell waren die Karten gekauft. Das war auch gut so, denn ganz schnell war dieses Konzert ausverkauft.

Auf nach Berlin. Auf zum Konzert.

Am 22.02.2013 war es schließlich so weit. Ich war ein wenig (sehr) müde & K.O. von meiner tollen Seminarwoche mit viel Input, schönen Momenten & wenig Schlaf/Ruhephasen. Aber ich bin ja ein Steh-auf-Mädchen.
Kurz vor 19:00 Uhr parkten wir in eine frei gewordene Parklücke vorm Tempodrom ein, fanden Toralf & Silvi wartend in einer der langen Schlangen, gesellten uns dazu & warteten im kälter werdenden Abend auf den Einlass. Kurz bevor wir endlich die Türschwelle des Gebäudes übertraten, kam auch noch Gerrit angerannt.
20130223-092708.jpgZu fünft sicherten wir uns Plätze in der letzen Reihe in der Mitte – mit gutem Blick auf die Bühne & guter Akustik. Nun warteten wir auf die sphärischen Klänge.
Pünktlich um neun – nachdem ein DJ zuvor eine halbe Stunde an den Reglern spielte – verdunkelte sich der Saal & die Jungs von Sígur Rós & die Mädchen mit den Geigen & den Blechbläsern betraten die Bühnenbretter.
Zunächst hing noch ein weißer, durchscheinender Vorhang vor der Bühne, auf der Videos projiziert wurden. Man konnte die Menschen dahinter nur erahnen. Schließlich fiel der Vorhang, die Leinwand im Hintergrund verschob sich. Auf ihr waren passend zu den Liedern Videosequenzen mit Naturaufnahmen & Menschen gezeigt.
20130223-093446.jpgDer Sänger bearbeitete mit dem Cellobogen seine E-Gitarre, als ob es ein ganz anderes Instrument wäre & zauberte so die beeindruckendsten Klänge hervor. Dazu Glockenspiele, Marimbaphon, Pianos, Chor, Geigen, scheppernde »Topfdeckel«, Trommeln, Schlagzeug & Bass.

Immer neue Klanggebilde türmten sich so vor uns auf & zogen uns in ihren Bann.

Der Klangteppich wurde immer weiter aufgebaut, gesteigert. Erst flackerten nur kleine Lichter, das Video zeigte Gesteinsflächen in Nahaufnahme. Dann entlud sich sich sich der gewaltige Sound über uns, die Stroskope blitzten auf, Scheinwerfer wechselte sich in schneller Reihenfolge ab.
Die Holzstühle vibrierten, über den Rücken liefen uns eiskalte Schauer.

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Immer neue Klangwelten wurden so aufgebaut, gesteigert, gebrochen & ergossen sich so über die begeisterten 4.000 Menschen.
Nach zwei Stunden verklang der letzte Ton, die Fans applaudierten, pfiffen & stampften mit den Füßen vor Begeisterung auf den Boden. Die Band kam drei mal zurück auf die Bühne, um sich bei ihrem begeisterten Publikum zu bedanken & sich zu verbeugen.

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Beseelt traten wir den Heimweg an.

Die bezaubernden Klänge hallten noch lange in uns nach.

Hier noch ein paar Videoimpressionen vom Konzert. (Du siehst nicht allzuviel, aber das Klangereignis ist ganz gut. 😉 )



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