Germany. Gelandet. Gähn.

Germany. Gelandet. Gähn.
Germany. Gelandet. Gähn.

Sooo, da sind wir also wieder an unserem Ausgangspunkt angekommen. Gegen 20:30 Uhr (dt. Zeit) passierten wir unseren Ausgangspunkt am Frankfurter Flughafen: Check In/Ausgang. Das sind wir also wieder. Kalt ist es hier und dunkel.

Aber noch mal kurz zurück gespult auf heut morgen 04:30 Uhr (Delhi-Zeit = 4 1/2 Stunden Zeitvorsprung gegenüber der dt. Zeit): Im Hausflur reinigt irgendwer irgendwas. Auch in einigen Zimmer im Hotel gerumpel. Ich werd immer mal wieder wach. Um acht Weckerklingeln, kurz nach acht steht der Typ vom Hotel wieder vom Hotel vor unserer Tür und will unser Pässe. Torsten gibt sie ihm und sagt mit Nachdruck, dass wir sie in ner halben Stunde wieder haben will. Wir machen uns fertig, verstauen die letzten Dinge in unseren großen Rücksäcken, trinken unseren Tee bzw. Kaffee auf der Dachterrasse, die gegenüber dem ersten Mal, sauberer und für Diwali geschmückt ist. Torsten isst noch ein vegetarisches Pakora.

Dann müssen wir auch schon los. Albert steht pünktlich um halb zehn vorm Hotel. Wir laden ein und ein letztes Mal (für diesen Urlaub) geht es durch die Straßen Delhis. Es ist nicht viel los. Es ist noch früh und außerdem haben viele Hinduist*innen sich wegen der Diwali-Festivitäten frei genommen. An einer Ampel beim Bahnhof werden wir noch unsere letzten Kulis, Schlüsselbänder, etc. an bettelnde Kinder los. Gefreut haben sie sich, aber natürlich steckten sie gleichzeitig weiter ihre kleinen Händchen aus. Naja verübeln kann man es ihnen nicht.
Kurz nach zehn sind wir am Flughafen. Noch ein Abschiedsfoto mit Albert und gegenseitiges Danken für die vergangenen 21 Tage.
Dann Einchecken und noch ein bissel durch die Duty-Free-Zone wandeln. Gegen 12:30 Uhr ist Bording.

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Abflug?!

Bis dahin verläuft alles nach Plan. Auf einmal gibt es Probleme beim Borden, es stockt und kommt schließlich ganz zum Erliegen. Gesagt wird uns nichts. Nach eineinhalb Stunden geht es an einem anderen Schalter weiter. Dann sind wir im Flugzeug. Starten tun wir deswegen noch lange nicht. Eine weitere Stunde verbringen wir im stickigen Flieger, die Klimaanlage funktioniert im Stand nicht, bevor es gegen halb vier endlich los geht. Gesagt wurde wieder nichts.
Achteinhalb Stunden später, dreieinhalb Filmen, einem tollen Sonnenuntergang über den Bergen bei Kabul, einem letzten indischen (Flug-)Essen kommen wir schließlich kurz nach acht in Frankfurt an. Unsere Zugverbindungen funktionieren natürlich nicht mehr.
Nachdem wir die verschiedensten Zugvarianten durchgespielt hatten – irgendwo ging es zwischendurch immer für vier bis fünf Stunden nicht weiter – entscheiden wir uns für eine Nachtzugverbindung. Zwar müssen wir hier noch mal 10 € extra für die Sitzplätze zahlen und müssen noch bis 0:40 Uhr auf dem Frankfurter Bahnhof ausharren, aber das erschien uns angenehmer als in Hannover um Mitternacht für fünf Stunden festzusitzen oder hier in Frankfurt noch ein Hotelzimmer nehmen zu müssen. Außerdem ist doch Nachtzug auch mal ein Abenteuer, oder?!
Nur schade, dass wir hier keinen mehr für unser Gepäck haben und selbst schleppen müssen. 20 kg werden mit der Zeit schon schwer. 😉

Und unser Resümee. Indien ist auf jeden Fall eine Reise Wert. Und sicher auch eine zweite oder mehr. Wir werden es wieder tun. Und es gibt viele Klischees über Indien/Inder*innen, die es zu bestätigen aber in jedem Fall auch zu widerlegen gilt!

Namasté.

Weitere tolle Fotos vom Rückflug gibt es hier:

 

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5 Comments

  • hm, anne’s waschparadies scheint bald geschichte zu sein (lt. vorherigem kommentar) aber für’s altstädtische klinikum trifft das doch schon längst zu… nee, ferkel, lieber einen aktuelleren guide einpacken sonst stehst du im notfall schlimmstenfalls mal vor ’ner ruine

  • Haha das Wort Plattenbauten kann wohl nicht ins english übersetzt werden;o) und Anne’s Waschparadies ist demnächst Geschicht :o( Willkommen daheim ihr DREI :o)

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