Goldrausch in Bangkok.

Goldrausch in Bangkok
Goldrausch in Bangkok

Mit dem Blick auf die Skyline erwachten wir heut morgen. Dank WiFi heuteshow via iPhone im Bett. Es lebe die globale Welt.
Anschließend gingen wir Frühstücken. Nachdem wir fast drei Wochen eine Auswahl aus Omelette, Rühr- oder Spiegelei, Lao-Soup sowie Baguette mit Butter hatten, erwartete uns jetzt ein wunderbares Frühstück mit einer Auswahl aus continentalen, amerikanische & asiatischen Köstlichkeiten. Ich lies mir eine Miso-Soup schmecken, Porridge, frisches Obst, mediterrane Speisen, Brot, Reis und Himbeersorbet. Torsten erging es nicht anders. Wir schlemmten uns durch das sehr leckere Frühstücksbuffet, probierten hier, entdeckten da, holten dort Nachschlag.
Dann machten wir uns bereit für den heutigen Tag, besorgen uns einen Stadtplan & legten unsere heutigen Tagesziele fest: es sollte zum Königspalast & zum Wat Pho gehen. Außerdem wollten wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reisen.

Wir ging los. Einige hundert Meter weiter, wir orientierten und gerade auf der Karte, sprach uns ein Thai an. Er würde hier arbeiten & uns helfen uns zurecht zu finden. Nachdem wir sagte , wo wir hin wollten, riss er die Karte an sich, markierte mit seinem Stift, wo wir wären & wo wir hin sollten. Er meinte, die Boote würden am Wochenende nicht fahren & daher sollten wir mit einem TukTuk zum Hafen fahren. Dieser lag einige Kilometer von dem Bootsanleger, wo wir eigentlich hin wollten, entfernt. Wir ließen uns nicht irritieren & wirkten ab. Wir gingen weiter zur Skyline-Haltestelle & lösten unsere Tickets. Wenige Minuten später brachte uns ein sehr stark gekühlter Zug zur gewünschten Haltestelle. Wir gingen zum Bootsanleger & reihten uns in die Warteschlage ein.
Die unterschiedlichsten Boote legten hier an & ab: Fähren, Touristenboote, Linienschiffe.
Bootstour in Bangkok.

Das gewünschte Schiff legte an & wir fanden einen Sitzplatz. Die Fahrt ging los. Unterwegs hielt das Fahrzeug an den verschiedenen Bootsanlegern an. Leute stiegen aus und ein. Wir hatten einen tollen Blick auf den Fluss. Boote fuhren vorbei, Wasserpflanzen & Müll Schwänen vorbei. Weißstörche saßen auf den Betonträgern der Brücke. Wir sahen das Wat Arun auf der anderen Flussseite. Dann legte das Schiff erneut an, wir gingen von Bord. Zwischen Verkaufs- & leckeren Garküchen (wir waren leider noch so schön gesättigt) bahnten sich unser Weg. Von weiten sahen wir schon die Palastmauern.

Goldrausch in Bangkok.
Goldrausch in Bangkok.

Wir gingen diese entlang zum Eingang. Ein Uniformierter informierte per Lautsprecher die eintrudelnden Gäste, ob ihre Kleidung ausreichend sei: »Sir you OK, Lady, you need a Scarf. …« In der Umkleide besorgte sich auch Torsten eine lange Stoffhose & dann kauften wir unser Ticket für je 500 Thai-Baht. Ganz schön teuer. Na, ob sich das lohnt?
Wir kamen zum Kloster-Eingang & gingen hindurch. Wir wurden empfangen von goldenen Figuren, Dachecken, riesigen Dämonen. Wir gingen um die Ecke & es ging so weiter: das königliche Kloster erwartete uns an jeder Ecke mit noch mehr Gold, tollen Fliesen, einem riesigen Tempel, kleineren Kapellen, einem riesigen, vergoldeten Phra Siratana Credi. Und so ging es weiter.

Musterspiel im Palast.

Die Galerie, die einmal um das Kloster herum führt (Ein Kreuzgang) zeigte wunderschöne, teilweise vergoldete Wandmalereien mit Szenen aus dem Ramakien während der Regentschaft Rama I.

Vergoldete Wandmalereien mit Szenen aus dem Ramakien während der Regentschaft Rama I.

Wir gingen herum, geblendet vom Gold & überwältigt von der filigranen und liebevollen Arbeit an allen Ecken. Wir schauten uns im Tempel den Smaragdbuddha an, der eigentlich aus Jade besteht. Dieses Missverständnis geht auf eine Begebenheit aus dem Jahre 1434 zurück, als diese Stupa gefunden wurde: bei der Entdeckung in Chiang Rai war das Bildnis mit Gips bedeckt. Man hielt diese für eine gewöhnliche Buddhaststatue. Dann entdeckte ein Abt, dass der Gips bröckelte. Dahinter kam der grüne Stein zum Vorschein. Damals hielt der Abt diesen Stein für einen Smaragd. Daher der Name. Im Tempel selbst durfte nicht fotografiert werden.

Goldrausch in Bangkok.
Goldrausch in Bangkok.

Dafür entschädigte das außen uns vielfach.

Vom Klostergelände gelangten wir zum übrigen Palastgelände mit seinen Audienzgebäuden, Thronhallen und soweiter. Torsten & Ferkel posierten mit dem Wachpersonal, während ich vor der Chaki Maha Prasat-Halle, der Thronhalle, posierte.
Wir schauten uns eine spannende & gut aufbereite Ausstellung zur Königskleidung an: welche Kleider trug die Königin zu welchen Anlässen, wie trägt man diese Kleidung, wie wird sie hergestellt, etc. Die Ausstellung war aus dem Jahr 2003 & daher den heutigen Museumsazfbereitungen angepasst (mit Video, Touchbildschirmen, einer Wand, wo man die einzelnen Seidenproduktionsschritte berühren konnte).

Impressionen vom Palastbesuch in Bangkok.

Erschöpft verließen wir den Palastkomplex und liefen zum Wat Pho, welches hier gleich um die Ecke war.
Auch hier mussten wir erst einmal den Eingang suchen & wurden auch hier von der Pracht erschlagen. Immer wieder Kapelle , die Buddha geweiht waren. Dazwischen kleine Oasen mit kleinen Wasserfällen, Figuren & Tieren aus Stein, meditativer Musik.
Wir suchten den größten liegenden Buddha und irrten über das weitläufige Gelände. Immer neue Kreuzgänge mit immer weiteren Buddhastatuen, mal stehend, mal sitzend. Ein Massage-Pavillon.

Palastimpressionen, Bangkok.
Palastimpressionen, Bangkok.
Irgendwann fanden wir den richtigen Tempel. Eine lange Halle und in ihrer Mitte langgestreckt Buddha – ganz in Gold. Er war riesig. Wir umrundeten ihn. Seine Fußsohlen zeigten wunderschöne Arbeiten.
Auch die Wände im Tempel waren aufwendig bemalt.
Auf der Rückseite ein klimpern von Geldstücken in aufgestellten Schalen. Wir hatten uns schon auf der anderen Seite gefragt, woher dieses Geräusch kommt. Wir kauften uns auch eine Schale mit Geldstücken & warfen sie nacheinander ab. Ein schönes Geräusch – meditativ. Die Menschen beteten oder wünschten sich etwas dabei. Sprachen zu Buddha oder Gott. So gelangte man zum Ausgang, ohne groß auf den Rücken Buddhas zu achten.

Liegender Buddha, Bangkok
Wir waren k.o. & traten den Rückweg an. Das Wat Arun schafften wir nicht mehr. Dafür sahen wir, wie langsam die Sonne dahinter verschwand.
Das Boot zurück legte an. Eingezwängt zwischen den Massen standen wir, während der Fahrt. Irgendwann ergatterte ich eine kleine Ecke zum Sitzen.
Immer wenn das Schiff an einer Haltestelle anlegte, sprang ein Mann von Bord & machte eine Leine an einem Poller fest. Der Fahrer legte ansxhließend den Rückwärtsgang ein, wodurch sich das Boot an den Steg drückte. Einmal schaffte der Kapitän es nicht. Minutenlang probierte er hin und her, fuhr vor und zurück. Einige Menschen auf dem überfüllten Boot schauten schon ein wenig ängstlich. Schließlich gab der Bootsführer auf & fuhr die nächste Haltestelle an.
Schließlich kamen wir zur Central Station. Wir stiegen um in den Skytrain.

Impressionen aus Bangkok.

Auf den letzten Metern zum Hotel gingen wir noch in einem kleinen Restaurant etwas essen. Anschließend kamen wir zu einem Massage-Salon. Wir buchten eine Schulter-Rücken-Kopfmassage mit Öl. Kurz darauf wurden wir überall durchgedrückt, geknetet & gedehnt. Der Schwerpunkt lag natürlich auf dem Rücken. Mit ihren Ellenbogen spürte die Masseurin meine Verspannungen auf & machte sich an Ihnen zu schaffen. Das ein oder andere Mal knackte es ganz schön. Wenn der Schmerz nachließ, merkte ich, wie sich die Blockierungen so langsam lösten. Aber eine Entspannungsmassage war das nicht.
Zurück im Hotel schnappten wir uns unsere Bademäntel, zogen Schwimmsachen und schwammen noch ein paar Bahnen im Pool. Natürlich mit Blick auf die nächtliche Skyline. Anschließend noch eine heiße Wanne & dann fielen wir in unser Bett.

Morgen haben wir erneut großes vor. Denn es ist Wochenende & da muss man zum Chatuchak Weekend Market.

Übrigens, von den anhaltenden Demonstrationen bekamen wir nichts mit.

Eine Runde Schwimmen im Pool. Bangkok.

Ganz viele goldene Bilder von unserer Sightseeing-Tour in Bangkok:

(klick dich einfach durch die Galerie)

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2 Comments

  • Wow. Da will ich auch hin. Sieht toll aus. Schicke Hose Torsti 😉 Ferkel bringst du mir das kleine Tier mit was im letzten Bild oben in der Mitte zu sehen ist 🙂 das könnte ein Schaf sein. Und was ist denn das bei dem Löwen. Was da neben dir liegt? Sieht aus wie ne tote Riesenheuschrecke 😮 bin gespannt auf die schönen Fotos in Groß. 😀

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