Hello Bangkok, again.

Hello Bangkok, again.
Hello Bangkok, again.

Wir sitzen im Kleinbus nach Bangkok. Die thailändische Landschaft zieht an mir vorbei: Bäume, Felder, Frauen, die am Straßenrand Zuckerrohr verkaufen. Unser Fahrer hat einen rasanten Fahrstil. Wir überholen schwer beladene Lastwagen, die teilweise bunt bemalt sind, & Busse. Ein- bis zweistöckige Häuser sind nun statt der Stelzenhäuser, die wir aus Laos & Kambodscha kannten, gewichen. Die Straßen sind besser als in Kambodscha oder Laos. Wir kommen gut voran.
Zwischendurch ein Militärcheck. Der Wachmann öffnete dem Van & schaut sich alle genau an, dann fragte er: »Where are you from?!« & tippte dabei Torsten an. »From Germany.« »I like German. Good luck.« Wir durften weiter fahren.

Auf dem Weg nach Bangkok. Transit.
Wer errät, um welchen leckeren Snack es sich im linken Bild handelt? Ein solcher könnte dann bald dir gehören. 😉

Vom Kambodscha nach Bangkok.
Vom Kambodscha nach Bangkok.

Unser Wecker klingelte halb acht. Wir packten die letzten Sachen zusammen & gingen frühstücken. Um neun sollten wir abgeholt werden, halb zehn ging es dann auch los. Ein Kleinbus kam, wir stiegen ein. Er fuhr los, hielt kurz darauf an. Warten. Ein junger Mann kam & stieg zum ersten nach vorn ins Auto. Eine Weile später kamen weitere Touris mit einem Bus. Sie stiegen mit in unseren ein.
Endlich ging es los. Wieder ein Halt. Ein dritter Khmer stieg ein. Wir fuhren vorbei an Landschaften & durch Ortschaften. Irgendwo war eine Party. Laut plärrende Boxen kündigten dies bereits von weitem an. Der Bus hielt an. Der Dritte stieg aus, dafür setzte sich ein anderer Mann mit in den Bus.
Weiter ging die Fahrt.

Irgendwann hielt der Bus erneut an. Zwei der Männer stiegen aus. Wir fuhren noch einige Kilometer weiter & dann mussten auch wir aussteigen. Wir waren in Poipet. An der Grenze zu Thailand. Wir luden unsere Rucksäcke auf, bekamen einen Aufkleber verpasst & von hieran ging es den nächsten Kilometer zu Fuß weiter. Zunächst der Auscheck aus Kambodscha inkl. Foto & Fingerabdrücken. Zuerst die eine, dann die andere Hand. Dann einige hundert Meter weiter parallel zu Verkehr zum Schalter der Thailändischen Grenze. Zwischendurch die Straßenseite wechseln, denn der Verkehr wechselte hier auch von Rechts- auf Linksverkehr.
Wir bekamen unseren Einreisebogen zum Ausfüllen & dann durften wir uns zu den anderen 1000 Personen in die Schlange stellen. Nach 1 1/2 Stunden waren auch wir endlich an der Reihe. Es war kurz vor zwei.
Weiter ging es. Es roch nach altem Fisch. Neben uns riesige, von Menschen gezogene Handwagen aus Holz. Wir wurden von einem Thai eingesammelt. Warten.
Wir schauten den Handwagen nach, die an uns vorbei gezogen wurden. Ab und zu ein überladener LKW. Ein Mann auf seinem Rad bot Eis an. Es war warm. Wann geht’s denn nun weiter?
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Nach einer halben Stunde wieder Rucksäcke aufsetzen und nochmals einige hundert Meter weiter – warten. Dann nochmal ein paar Meter weiter. Wir standen vor einem Minibus. Die Rucksäcke & Taschen wurden eingeladen. Los ging die Fahrt.
Kurz darauf ein erneuter Stopp: Pause. Wir aßen ein kleines Reisgericht, dazu eine Cola.
Dann starteten wir zu unserer 4,5-Stündigen Fahrt nach Bangkok.
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Mittlerweile ist es kurz vor Mitternacht. Wir liegen in unserem weißem Bett in unserem weißen Zimmer mit einigen schwarzen Akzenten. Außen die Skyline von Bangkoks Silom Road.
Gegen acht setzte uns der Bus in der Khao San Road ab. Zuvor ging es durch die Vororte Bangkoks. Von hieraus nahmen wir ein Taxi-Meter, welches uns quer durch die Stadt zum Pullman Bangkok-Hotel G brachte. Die Hotel-Übernachtungen hatten Braatzi & Toralf Torsten zum Geburtstag geschenkt, damit wir es uns mal gut gehen lassen können. Und das Taten wir auch nach unserer Ankunft.
Wir fuhren von unserem 20. Stock in den 37. & ließen uns ein leckeres Abendessen in der Wein-Bar schmecken. Auf der Terrasse schlürfte ich einen Cosmopolitan, während unsere Blicke über die Skyline Bangkoks schweiften. Irgendwann bemerkte Torsten, dass die Scheibe auf halber Höhe aufhörte. Da wurde ihm glatt ein wenig mulmig. Er pfiff Ferkel sogleich zurück, der an der Brüstung herum turnte.
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Nun sind wir gespannt, was wir schönes & aufregendes die nächsten Tage erleben werden.

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