Relaxen. Delfine gesehen.

Relaxen und Delfine gesehen.
Relaxen und Delfine gesehen.

Wir waren vor dem Wecker wach, der um 7:30 Uhr seine Aufsteh-Melodie spielen wollte & wurden dafür mit einem tollen Blick auf den Mekong belohnt. Torsten ging Laufen. Ich legte mich in die Hängematte & las ein wenig in „Extrem laut & unglaublich nah“ von Jonathan Safran Foer (ein tolles Buch!).
Dann gab es wahlweise leckeres Omelett oder Rührei. Dazu natürlich ein Lao-Kaffee für Torsten & ich nahm einen Lipton-Tee, der hier als Synonym für schwarzen Tee steht.
Wir überlegten, was wir heute anstellen wollten. Die Kreissäge & das elektrische Schleifgerät auf dem Nachbargrundstück. Nach kurzem hin & her wollte wir uns zunächst ein ruhiges Plätzchen suchen & später vielleicht noch nach Delfinen Ausschau halten.
Wir liehen uns erneut Räder aus & fuhren dieses Mal in die umgekehrte Richtung. Ich hatte gestern eine kleine Bucht auf Don Khon entdeckt, die ich Torsten zeigen wollte.
Es ging durch den Ort, vorbei an vielen Hütten, später an Reisfelder. & schließlich in den Wald. Unterwegs begegneten wir Dorfbewohner_innen, die Kanus auf kleinen Wagen transportierten. Als wir schließlich an der kleinen Bucht ankamen, wussten wir auch, wohin. 😉
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Wir stiegen wieder auf unsere Räder & plötzlich waren wir wieder an der Südspitze. Na dann doch erst mal eine Delfintour?! Ein Junge sprach & an & wir charterten ein Boot. Wir nahmen noch ein Mädel aus Deutschland mit, welches uns auf englisch fragte, ob sie mit fahren könne.
Während wir zur Delfin-Gegend fuhren , erzählte sie uns, dass sie vorher in Ankor Wat war & nun Richtung Norden durch Laos reisen würde.
Dann waren wir an der Stelle angekommen, von der man Delfine sehen könnte. Der Bootsmann machte den Motor aus & wir schauten. Wir waren ganz nah an der kambodschanischen Grenze.
Und ja wirklich … Dahinten tauchte einer aus dem Wasser auf. Und eine Weile später ein weiterer. Da, wieder einer. Da, der glitt ganz langsam aus dem Wasser hinauf. Aber alle waren immer wieder schnell im Wasser verschwunden. Aber einen konnte ich dennoch mit meiner Kamera einfangen. Es war sehr schön, im Boot zu sitzen, auf das Wasser zu starren & vielleicht einen Delfin zu sehen.
Nach einer Stunde war das Abenteuer vorbei & das Boot kehrte um.
Von weitem sah die ehemalige Verladerampe sehr gewaltig aus. Die Franzosen hatten Damals Anfang des 20 Jahrhunderts versucht, den Mekong beschiffbar zu machen, um Waren von China transportieren zu können. Hier wollten sie die Wasserfälle umfahren. Später scheiterten sie an einem weiteren, größeren, einige Kilometer stromaufwärts.
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Wieder am Ufer setzten wir unsere Radtour fort. Unterwegs trafen wir kleine Kinder, die, als wir vorbei radelten, sich hinknieten & uns um Essen anbettelten. Aber darauf gingen wir nicht ein, denn dies hilft den Kindern nicht wirklich & sie lernen nicht, wie sie wirklich Geld verdienen oder für sich sorgen können. Wir kamen zu einer Bucht, von der aus, auch Boote ablegten. Hier gab es einen Sandstrand. Wir legten uns in den Schatten & relaxten. Irgendwie dösten wir ein. Später lasen wir & ließen den Nachmittag einfach so dahin plätschern.
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Nachdem wir uns in einem Imbiss gestärkt hatten, traten wir erneut in die Pedale gern Bat Khon. Wir ließen uns auf der Eisenbahnbrücke nieder & starten auf die untergehende Sonne. Diese Idee hatten natürlich nicht nur wir. 🙂
Später auf der Veranda ließen wir uns noch vom Abendrot verzaubern bis die ersten Mücken zustachen.
Nach einer erfrischenden Dusche gingen wir dieses Mal in Pan’s Restaurant & aßen ein sehr leckeres & natürlich scharfes Abendessen.
Nachher noch Tasche packen, denn morgen früh um acht geht unser Bus & später Bus nach Phnom Penh.
Kambodscha wir kommen.

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Hier noch mehr Fotos von unserem Insel-Aufenthalt:

(klick dich einfach durch die Galerie)

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2 Comments

  • Hallo Ihr Beiden, wir verfolgen weiter gespannt Eure Erlebnisse, alles wirklich super und ein bischen Neid kommt auch auf. In den dortigen Gewässern solltet Ihr vorsichtig sein wenn Ihr damit in Kontakt kommt, auch der „Naturstrand“ ist oft auch nicht ganz ohne. Habt Ihr die Delfine auch nah gesehen? – die machen doch immer lustige Geräusche. In Rumänien am Schwarzen Meer habe ich mal die Geräusche in einem Delfinarium nachgemacht und da sind sie gleich sehr interessiert zu mir an den Beckenrand gekommen. Vielleicht habe ich was nettes gesagt?! Informiert Euch bitte mal über die Entwicklung in Thailand und besonders Bangkok. Die wollen dort alles blockieren und den Verkehr lamlegen und die Regierung stürtzen. Vielleicht solltet Ihr das für Eure Rückreise berücksichtigen. Aber jetzt erst einmal weiter in das Land der Khmer und nach Angkor Vat. Viel Glück und bleibt gesund wir werden Euch weiter von weitem begleiten. M & P

    • Danke für deinen Kommentar. Die Süßwasserdelfine sind sehr schüchtern & kommen nicht sehr nah ans Boot, daher muss man sehr viel Geduld mitbringen, wenn man sie beobachten will. Geräusche haben wir daher auch nicht gehört.
      An den Gewässern passen wir natürlich auf (Schuhe an & nur da mal rein, wo es erlaubt ist). Durch unseren Reiseführer sind wir ja bestens informiert.
      Bangkok haben wir täglich im Blick & belesen uns zu den neusten Entwicklungen.

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