(Kurz-)Urlaub in Frankreich. | Meine 5 Tipps.

(Kurz-)Urlaub in Frankreich. Meine 5 Tipps.
(Kurz-)Urlaub in Frankreich. Meine 5 Tipps.

(Kurz-)Urlaub in Frankreich.

Meine 5 Tipps.

Als ich am 01. Juni das Kalenderblatt vom Mai anhob und auf den nächsten Monat umblätterte, fiel mir nicht nur ein, dass am 10. Juni die EM in Frankreich startet. Nein, ich erinnerte mich auch zurück an wunderbare Reisen, die ich in das Nachbarland bereits unternommen hatte.

Ich klickte mich durch meine Fotoalben und dabei entstand schließlich die Idee für diese Zusammenstellung:

5 Tipps für deinen nächsten kürzeren oder längeren Trip nach Frankreich.

1. Paris ist immer eine Reise wert.

»Was nützt mir in Rom der beste Stadtplan von Paris?«
[Walter Ludin]

Richtig, nichts. Darum nutze den Plan doch lieber gleich in Paris.
Paris ist nicht nur die Stadt der Liebe, sondern auch der wunderschönen Ausblicke, pompöser Bauten wie das Lafayette, dem Arc de Triumph oder dem Eifelturm, der Mode, toller Museen wie dem Louvre oder dem Centré Pompidou, melancholischen Friedhöfen, tollen Parks, Montmartre und der Seine.

 

Und wem das alles noch nicht reicht und ein wenig Abwechslung braucht, dem empfehle ich einen Ausflug ins Disneyland. Dieser Ort ist perfekt für alle Menschen, die im Herzen Kind geblieben sind.

 

2. Ein Abstecher in die Champagne.

Champanger kann mensch nicht nur trinken.
Nein, in Frankreich heißt eine ganze Region genauso, wie das edle, sprudelnde Getränk, welches dort hergestellt wird. Fährst du dort durch die hüglige Landschaft, findest du am Wegesrand überall Steine, auf denen das jeweilige Anbaugebiet der teuren Weinreben aufgemalt ist. Und fährst du dann weiter in die kleine Ortschaften, kann mensch den Champagner, abgefüllt in Flaschen, direkt von den Produzent*innen kaufen.

 

Und noch etwas Besonderes gibt es hier in dieser Gegend: die Süntel-Buche. Im 13,5 Hektar großen Wald von Verzy, 25 Kilometer südöstlich von Reims gibt es einen bedeutendem Bestand von Süntel-Buchen, die erstmals im 6. Jahrhundert Erwähnung fanden.
Das Besondere an den Süntel-Buchen sind ihre verkrüppelten, verdrehten, miteinander verwachsenen Äste und ihre sehr kurzen, in sich gedrehten Stämme. Sie erreichen nur selten eine Höhe von über 15 Metern. Sie wachsen mehr in die Breite als in die Höhe. Die Zweige hängen herab und bilden somit zeltähnliche, halbkugel- oder pilzförmige Kronen aus.
Im Wald von Verzy gab es nach einer Zählung von 1998 einen Bestand von mehr als 800 Süntel-Buchen (»Faux de Verzy«). Seitdem wurde die Anzahl reduziert und die schönsten Exemplare wurden umzäunt. Nun lädt ein Rundweg zu einem Spaziergang durch den Wald ein.

 

3. Ein Ausflug nach Lyon.

Wir waren mit dem Auto auf dem Rückweg von Spanien nach Deutschland. Als uns schließlich die Müdigkeit heimsuchte, fuhren wir in Frankreich in ein kleines Städtchen und suchten uns dort einen Parkplatz. Als wir schließlich aufwachten und aus dem Fenster lugten, war der Ort auf einmal gar nicht mehr so klein. Unterhalb des Parkplatzes war ein riesige antike Ausgrabungsstätte samt Amphitheater und auch sonst hielt die Stadt einiges an Besonderheiten bereit. Um es kurz zu machen: Lyon lohnt sich. Nicht nur für eine Nacht, sondern mindestens für ein ganzes Wochenende.

Auf dem Marktplatz steht zum Beispiel der imposante Bartholdi-Brunnen. Das imposante daran: aus den Nüstern der Pferde  kommt Wasserdampf. Wow. Aber auch die Kirchen sind sehr sehenswert.

Ganz besonders gefallen haben mir die Fassaden-Malerien in der Stadt. Da stehe ich vor einem Haus und auf einmal bemerke ich, dass sind gar keine Fenster. Die ganze Fassade ist nur angemalt. Ich war sehr begeistert. Ich denke, das wirst du auch sein, solltest du mal etwas Zeit in der Stadt haben und durch die Straßen schlendern.

 

Empfehlen möchte ich dir auch noch das Fête des Lumières (Lichterfest) in Lyon, welches alljährlich Anfang Dezember stattfindet.
Leider habe ich es bisher noch nicht geschafft, dann der Stadt einen Besuch abzustatten, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

 

4. Wandern in den östlichen Pyrenäen.

2011 tuckelte ich mit Torsten und Ferkel mit unserem damaligen VW-Bus Heike in die östlichen Pyrenäen. Und das lege ich dir auch wärmsten ans Herz. Also nicht unbedingt mit der alten VW-Bus Heike, denn die ist uns unterwegs das ein oder andere Mal ganz schön technisch abgeschmiert, aber einen Urlaub dort empfehle ich dir unbedingt.

In Jujols – einem kleinen Berg-Dörfchen fanden wir ein tolles Haus, welches uns für unseren 2-wöchigen Aufenthalt als Basis-Station diente. Wir hatten dort eine voll ausgestattete Küche, eine kleines gemütliches Wohnzimmer, zwei Schlafzimmer und eine wunderbare Steinterrasse mit einem Atemberaubenden Blick übers Tal und hin zu den gegenüberliegenden Bergen.

Auf dem kleinem Parkplatz neben der Kirche kannst du übrigen die Heike stehen sehen:

 

Im Ort selbst gibt es eine kleine Kirche, einen kleinen Sportplatz, eine Töpferei und einen kleinen Parkplatz mit einer Infotafel. Mit dem Auto gelangt man bequem in die nächsten Ortschaften wie die Festungststädte – á la Vauban – nach Mont-Louis oder Villefranche-de-Conflent. Es gibt auch eine kleine Eisenbahn, die die beiden Orte verbindet. Mit dem gelben Zug tuckert man bequem durch die Berge und kann die Landschaft an sich vorbei ziehen lassen. Dabei überquert man auch eine Hängebrücke.

 

Wenn es etwas weiter weg sein darf, dann empfehle ich einen Ausflug in die sehr imposante Festungsstadt Carcassonne. Dort kann man stundenlang herum wandeln und abends, wenn die Sonne unter geht, lohnt sich ein Picknick vor den Festungsmauern mit Blick auf Selbige.

 

Wer lieber direkt aus der Haustür austreten und loswandern möchte, dem bietet Jujols einige schöne Wanderrouten mit schönen Ausblicken an. Und wenn es doch eine kleine Autofahrt sein darf, bevor es wandernd weiter geht, empfehle ich unbedingt die Schluchten von Carança (Achtung: hier solltest du ein wenig schwindelfrei sein) und ein Ausflug zum Klosters Abbaye de Saint-Martin-du-Canigou.

 

5. Lille ist nicht zu unterschätzen.

»Ohne die Schönheit wäre die Kunst gar nichts«
[Jeff Wall]

Im Jahr 2014 besuchte ich die Stadt Lille im Nordosten des Landes und war sofort sehr angetan. Denn für ein Kunst- und Kulturliebhaberin wie mich bot die Hauptstadt Flanderns so einiges: ganz viele tolle Läden und (Floh-)Märkte zum Shoppen, Restaurants und Cafés zum Schmausen und Wein genießen und dann wären da auch die vielen, sehr sehenswerten Museen wie das La Piscine, das LaM – Lille Métropole Museum für Moderne Kunst, oder das Palais de Beaux Arts zu nennen. Auch die verrückten Häuser Maison Folie de Moulins, Maison Folie Wazemmes und Gare Saint Sauveur sind sehr lohnenswert.

Natürlich war ich sehr angetan vom La Piscine, welches Anfang dieses Jahrhundertes von einem alten Schwimmbad in ein Kunstmuseum umgebaut wurde. Dieser Ort strahlt mit seinen Art-Deco-Elementen eine enorme Ruhe aus. Neben schönen Wandgemälden gibt es auch eine Vielzahl an Plastiken u.a. von Camille Claudel zu bestaunen.

Und wem das alles noch nicht reicht: Lille ist auch sehr grün und lädt geradezu zum Spazieren und Joggen ein. Im Sommer finden viele Freiluft-Konzerte und das Klassik-Festival Clef de Soleil statt. 

 

Wenn du noch noch einmal mit mir via instagram durch die Straßen Lilles wandeln willst, lies doch einfach hier weiter.

Und damit du jetzt einen ganzen Monat die Ruhe und Schönheit des Museums La Piscine genießen kannst, gibt es sie jetzt als Desktop für deinen PC, Mac und deine mobilen Endgeräte.
Lad dir kostenlos das Juni-Wallpaper herunter:


Weitere Bilder neben dem Wallpaper findest du übrigens hier.

Wallpaper: Kalender | Juni 2016
Wallpaper: Kalender | Juni 2016

 

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