Vats, der Triumpfbogen von Vientiane & eine Lao-Massage.

Vats, der Triumpfbogen von Vientiane & eine Lao-Massage.
Vats, der Triumpfbogen von Vientiane & eine Lao-Massage.

Das erste Mal ausschlafen! … bis halb neun. Dann duschen & frühstücken. Bereit waren wir für die Hauptstadt Laos: Vientiane, wir kommen. Zuerst ging es – vorbei am Präsidentenpalast – zum Vat Sisaket, welches heute noch als Kloster fungiert. Dies ist das älteste erhaltene Kloster Vientianes & wurde 1818 unter König Anouvong erbaut. Über 10.000 Buddha-Statuen & -Figuren warteten im Inneren auf uns. Sie waren aus Bronze oder Holz. Einige waren auch aus Stein/Ton/Keramik (vor allem die kleinen in den Nischen). Fast alle Figuren stellen den Erleuchteten in der Pose der Erdberührung dar. Bei vielen Statuen ist auch noch der Strahl der Weisheit vorhanden. Hinter einem Gitterzaun an der westlichen Seite befinden hunderte, durch Kriege zerstörte Figuren.
Zwischendurch setzten wir uns nieder & ließen uns einnehmen von diesem besinnlichen Ort. Auf einmal verstummten die lauten Stimmen. Es wurde sehr ruhig um uns herum.
Weitere außergewöhnliche Sandsteinfigur auf der Nordseite: ein meditierender Buddha aus Sandstein, der von einer Naga Mucalinda (mythische, vielköpfige Schlange) beschützt wird. Die stehenden Buddha-Figuren mit der Regenanrufungspose stehen nur vereinzelt hier.
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An einer Ecke hat ein dt. Team Dez. 2011/Jan 2012 eine Ecke der Nischen restauriert. Tolle Malereien waren hier zu sehen.
Die Wände des Andachtsraumes waren aufwendig mit buddhistischen bemalt, die mittlerweile verblassen. Torsten kaufte uns uns ein safranfarbenes, geknüpftes Band, welches uns nun Glück, Gesundheit & Freude bringt.

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Wir gingen noch ins benachbarte Kloster, pausierten & beobachteten das Treiben, bevor wir weiter gingen.
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Wir kamen an einem Markt vorbei, wo es alles mögliche gab. Ursprünglich wollt ich mir einen laotischen Rock anfertigen lassen, aber entschied mich dann doch dagegen, da das Umnähen zu teuer war & eigentlich hat man ja alles & davon ausreichend.
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Wir gingen weiter zum Anousavari (Paruxai), ein riesiger Triumphbogen auf einem großen Platz, umgeben von vielen wichtigen Regierungsgebäuden & am Ende der Straße, welche zum Palast führt. Alles ist sehr prächtig gebaut. Die gemalten Bilder & Skulpturen am Bauwerk zeigen hinduistische & buddhistischen Szenen & Figuren.
Wir gingen hinauf. Von hier oben hatten wir einen fantastischen Blick über Vientiane. Nachdem wir uns alles angeschaut hatten, setzen wir unseren Weg zum That Luang fort.
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Die goldene Stehle des Nationalheiligtums & -Symbol sahen wir schon von weitem. Wir besuchten das bedeutendste religiöse Bauwerk des Landes, welches über einem Knochen oder Haar Buddhas erbaut wurde. Buddha selbst soll einst hier gewesen sein & den Bau voraus gesagt haben. Wir wandelten auch hier durch den Kreuzgang.
Im Anschluss besichtigten wir das gleichnamige Vat. Viele vergoldete Statuen, die mit Buddha zusammen hängen, waren hier zu sehen. Besonders schön war eine offene Halle. An der Decke war die Geschichte Buddhas aufgemalt. Als wir uns sattgesehen & ein wenig mit der Katze gespielt hatten, ließen wir uns von einem TukTuk zurück in die Innenstadt bringen.
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In einem indisches Restaurant gegenüber der protzigen Kulturhalle ließen wir uns Mutter Panier & Pakora & Naan schmecken. Die Kulturhalle war ein Geschenk der chinesischen Regierung & ist einfach riesig.
Nach dem anstrengenden Sightseeing wollten wir es uns gut gehen lassen & informierten uns in unserem Reiseführer über das Massageangebot. Das in dem Vat Sokpaluang angebotene Angebot gefiel uns besonders. Da wir etwas fußlahm waren, ließen wir von einem TukTuk hinbringen.
Das Vat heißt übersetzt Waldkloster. Mittlerweile liegt es mitten in der Stadt, aber der dichte Baumbestand lässt erahnen, wie es früher sich in freier Natur einfügte.
Als wir ankamen, fand gerade ein Meditationskurs statt, der auch offen für Gäste ist. Beim vorbei laufen sahen wir bunte Lichter rund um den Altar leuchten. Davor Nonnen, Mönchen & Gäste bei der Meditation.
Die versprochene Massage fanden wir nicht, dafür einen wirklich meditativen Ort (dieses Massage- & Saunaangebot wurde wohl eingestellt). Und nebenan fand Torsten diverse Barbiere. Da fiel die Auswahl nicht leicht. 🙂

Vat Sokpaluang & ein Friseurbesuch
Vat Sokpaluang & ein Friseurbesuch

Wir ließen uns von einem TukTuk zurück in die Innenstadt bringen. Hier suchten wir erneut einen Massagesalon. Bei White Lotus wurden wir schließlich fündig & ließen uns für jeweils 70.000 Kip eine einstündige Massage geben. Dies war eine Kombination aus Lao- & Herbal-Massage. Zunächst müssten wir unsere Kleidung aus- & ein leichtes Hemd & Hose anziehen. Während wir beim dem Lao-Part ganz schön durchgedrückt & unsere Gelenke in alle Himmelsrichtungen gedehnt wurden, wurden bei dem Herbal-Part heiße Kräuterstempel auf unsere Körper gedrückt. Diese Kombination der Massage war sehr entspannend & tat nach dem Tag richtig gut.

Auf dem Rückweg fand ich drei wunderschöne Blüten & wir toll beleuchtete Orte & Hotels.

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Hier noch mehr von unserer Sightseeingtour durch Vientiane:
(klick dich einfach durch die Galerie)

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2 Comments

  • Naja, Ferkel ist wieder bei den Miezen, statt etwas Gold für mich von Turm zu kratzen. Die Massage buche ich auch, kannst’s mal her schicken. Eine Woche im Bett nur auf dem Rücken liegen 🙁

    • Das ist das wichtigste Heiligtum der Laot_innen, da wird nichts abgekratzt!
      An manchen Statuen wird im Gegenteil noch etwas Blattgold aufgebracht. 😉
      Die Masseurin schick ich dir vorbei. Aber aufgepasst, die gehen nicht sehr zimperlich mit einem um. 🙂

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