Verlängertes Wochenende in Köln.

Verlängertes Wochenende in Köln.
Verlängertes Wochenende in Köln.

… via Instagram.

Wenn wir nun schon mal hier in der Ecke sind, können wir doch auch mal der photokina einen Besuch abstatten, dachte ich mir und überzeugte Torsten von dem Abstecher nach Köln. Eine gute Stunde brauchten wir von unserem Campingplatz am Baldeneysee bis zur Messe Köln. Dort mussten wir gefühlt noch dreimal die Autobahn hoch und wieder hinunter fahren, bevor wir auf den passenden Parkplatz einführen. 10 Euro Gebühr sind kein Schnäppchen, schreckten uns allerdings auch nicht ab.
Hilde abgeparkt, Rucksack und Kameratasche gepackt und los ging es. Auf zur photokina 2014. Die Tickets am Wochenende betrugen 23 Euro pro Person für einen Tag. Und dann waren wir drin. Vor uns lagen riesige Hallen vollgepackt mit teuren Kameras, Objektiven und weiteren Kamerazubehör. Es gab auch tolles Papier für spätere Ausdrucke von den Lichtbildern. Mitunter waren wir vom Angebot und der Menschenmassen vor Ort überwältigt und überfordert. Es war nicht immer leicht, sich einen Überblick von den angebotenen Dingen zu machen. Schön war es da, in die Halle 9 zu kommen und ganz am Ende die Ausstellungen der Hochschulen anzusehen. Hier präsentierten Studierende ihre Fotoarbeiten. Es waren Dokumentationen und künstlerische Werke zu sehen.

Auf der #photokina2014

Auch in anderen Hallen sahen wir noch Ausstellungen. An anderen Orten gab es die Möglichkeiten, eigene Fotos auszudrucken und somit die Fotodrucker zu testen. Auch wir nahmen das Angebot in Anspruch. So kamen wir zum ersten Mal in unserem Leben dazu, bereits im Urlaub Abzüge davon in den Händen zu halten. Verrückt. Später wurde es noch verrückter: wir ließen uns für 10 Euro in Acryl gravieren. Dafür setzen wir uns in eine Fotobox und eine Minute später hielten wir einen Schlüsselanhänger von unserem Abbild in den Händen. Und wenn man ein wenig am Verschluss dreht, dann leuchtet unser Bild auch noch. WOW.
Aber auch Canon ließ sich nicht lumpen. Hatte die Marke sich gleich ne ganze Halle gemietet und in eine Erlebniswelt verwandelt. Und ich fotografierte mal mit einer 7D mit superduper-Hightech-Objektiv für mehrere 1000 Euro. Das sind schon tolle Bilder bei einer geringen Verschlusszeit. Hachja, Träume. Und schwer ist das Ganze ja auch. Und es kommt ja darauf an, dass man fotografieren kann, Motive sieht und weiß wie man die Stimmung richtig einfängt. Und für die Dinge, die ich fotografiere, reicht meine Kamera bisher aus. Naja, vielleicht noch eine Kamerahalterung für den Rucksack oder demnächst doch die 70D. … Wir werden sehen.

Visit #photokina2014

Nach fünf Stunden Fotografie-Overkill fuhren wir zum Campingplatz Berger. Dieser liegt im Stadtteil Köln-Rodenkirchen direkt am Rheinufer. Wir ergatterten einen schönen Platz direkt am Zaun mit Blick auf den Rhein, Autobahnbrücke und Köln im Hintergrund. So lässt es sich gut gehen. Einzig der Weg zu den Sanitär-Anlagen war von hieraus ein wenig länger. Aber dafür hatten wir ja unsere Räder dabei.

Camping in Köln.

Die Sanitär-Anlagen auf dem Campingplatz am Rheinkilometer 681 sind auf jeden Fall eine Erwähnung wert: die Bäder waren frisch renoviert und hochwertig gestaltet. Neben den Toiletten, Dusch- und Waschräumen gab es auch einige separate Bäder. Und der tolle riesige Duschkopf gab solang ich es wollte, warmes Wasser. Kein Warmwasser-Zähler, die meine 50 cent in Minuten herunter zählten. Herrlich.

Huch. Wo ist denn der Rhein hin?! | Where is the Rhein gone?!

Als wir am Sonntag erwachten, sahen wir nichts außer eine graue, neblige Suppe. Perfekt, um sich noch einmal umzudrehen und nach einigem ausgiebigen Frühstück ein wenig zu lesen oder sich mit Handarbeit zu beschäftigen. Entspannung war dabei vorprogrammiert.
Gegen Mittag tauchte dann auch die Sonne hinter den Wolken auf. Ich fuhr mit dem Rad ne kleine Runde um den Campingplatz und hinunter an den Rhein. Hier gab es sogar Strand. Toll. Als Torsten mich erspähte, sprang er schnell über den Zaun und wir starten gemeinsam ein wenig auf Wasser. Dabei verwarfen wir unseren Faultierplan für heute und planten eine Radtour in die Stadt. Torsten hatte bereits ein paar Anlaufpunkte in petto.

Köln taucht wieder aus den Wolken auf. | Cologne, hello again.

Gesagt, getan. Schnell waren wir Stadtfein und radelten los. Knapp 7 Kilometer sind es bin in die Innenstadt. Erste Station war die Wurstbraterei. Diese kam Torsten gleich aus dem Kölner Tatort bekannt vor. Hier stehen Max Ballauf und Freddy Schenk nach einem gelösten Fall oft und trinken ihr Kölsch. Wir ließen uns heut ne Pommes mit Ketschup schmecken. Dazu beobachteten wir die Möwen auf dem Wasser.

Stilecht anner Wurstbraterei Station gemacht. Freddy Schenk & Max Ballauf waren grad nicht zugegen, um ihr Feierabendbier zu genießen. Die Pommes waren trotzdem legger.

Weiter ging die Fahrt. Vorbei an einem Flohmarkt auf der Rheinpromenade. Dann schoben wir die Räder über über die Festivitäten zum Weltkindertag bis zum Dom. Dort gab es obligatorisches Selfi (naja wir sind in Ansätzen zu sehen (siehe Bild ganz zu Beginn des Beitrages). Ist aber auch nicht einfach, Dom und Menschen auf einmal drauf zu bekommen). Dann noch einen Besuch des Museumsshops im Museum Ludwig. Zum Glück, war es schon fast 18.00 Uhr, sonst hätt ich mich hier noch in Unkosten gestürzt.
Nun schlängelten wir uns an den Fußgänger_innen über die Eisenbahnbrücke, nicht ohne immer mal wieder anzuhalten und ein Foto von den unzähligen Liebesschlössern zu machen, die hier dicht an dicht hingen. WOW und sie glitzerten ganz fantastisch in der Sonne.
Mit dem Fahrstuhl ging es im KölnTrianglePanorama in den 28. Stock. Von hieraus hatten wir einen fantastischen Blick auf die Stadt um uns herum. Die 3 Euro Eintritt pro Person war hier in jedem Fall gut investiert.

Windig hier oben. | Windy on the roof top with panorama view.

Dann radelten wir zurück. Beim Fährmann in Köln-Rodenkirchen machten wir noch einmal Rast und ließen uns leckere vegetarische Speisen zu guten Preisen schmecken.
Voller Eindrücke ließen wir uns schließlich in die Federn fallen.
Und von stürmischem Regenwetter wurden wir am Montag geweckt. Ideal, um entspannt in die Woche zu starten.

Wenn es draußen stürmisch ist … | When it’s stormy outside …

Während Torsten las, bastelte ich ein wenig an meinen DIY-Projekten herum und gab der Vase und der Teelichthalterung einen schönen Anstrich und schuf noch ein weiteres Zementobjekt.

Nun ist die Sonne wieder da & meine neuen DIY-Erzeugnisse fertig angemalt. Passend zu Interieur von Hilde (unser VW-Bus). | The sun is back & I finished my DIY-project. Yippiiii

Als sich am Nachmittag die Sonne blicken ließ, zogen wir unser Laufdress an und joggten wir entspannt am Rheinufer nach Weiss und wieder zurück. Dies war eine klasse Strecke durch einen kleinen Wald, entlang an kleinen Felder und den Fluss stets im Blick.
Elf Kilometer zeigte meine Laufapp im Anschluss an. Am Strand dehnten wir uns noch ne Runde und machten ein bissel Quatsch. Was für ein entspannter Urlaubstag und Abschluss für ein relaxtes Wochenende in Köln.

Wir waren vorhin bei #Sonnenschein ’ne Runde an der Kölschen Riviera #joggen. Bis zum Ort Weiss. Anschließend haben wir ein bissel #Quatsch am Strand gemacht. | We #jogged at the #Rhein to the town Weiss. After it, we did some #fun at the #beach.

Übrigens, diesen Beitrag hab ich im Rahmen #igTravelThursday-Blogprojekts von Instagram Travel Thursday geschrieben. Hast du auch Lust mitzumachen? So gehts: 1. Blogpost über Instagram und Reisen schreiben – 2. Einen Link zur einem der #igTravelThursday Hosts setzen – 3. Deinen Blogpost via Link-Widget, aka Linky hinzufügen – Weitere Infos findest du HIER. oder HIER.

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Ferkels Wochenende: „Hey, ich bin mit Zwiesel am Wochenende nach Köln gedüst. Dort waren wir auf der photokina, an der kölschen Rivera, ich hab nen Schwein aus der Gefangenschaft befreit. Anschließend haben wir die Wurstbraterei als Tatort erklärt. Wir waren auch am Dom, haben gaaaanz viele Schlösser kontrolliert & uns im Anschluss noch mal nen Überblick über’s Ganze verschafft.“

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Geschützt: Macbeth. Die vierte Woche (Sprech-)Proben.

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.
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