Wenn der Tag an einem vorbei fließt.

Wenn der Tag an einem vorbei fließt.
Wenn der Tag an einem vorbei fließt. Auf dem Weg nach Sihanoukville.

Es ist kurz nach neun, ein Kleinbus holte uns gegen acht vom Guesthouse ab & brachte uns zum Bustransfer, welcher uns an den Golf von Thailand bringen wird.

Phnom Penh
Phnom Penh

Mach es gut, du schöne, quirlige Stadt, wo Tonle Sap & Bassac in den Mekong fließen, wo Palmenblätter im morgendlichen Wind am Flussufer wehen, während die Stadt gerade erwacht, mach es gut du Stadt, wo an jeder Ecke ein TukTuk-Fahrer fragt, wie es dir geht, um dir im Anschluss eine Fahrt mit seinem Gefährt anzubieten. Auf Wiedersehen, du lebendige Stadt, wo man abends am Open-Air-Aerobic am Sisowath Quay teilnehmen kann oder einfach zwischen den Einheimischen durch einen der vielen Märkte wandelt & ein wenig um den besten Preis feilscht. Auf bald du dich entwickelnde Metropole & dir dabei irgendwie etwas ganz eigenes bewahrst. Als wir vor drei Tagen abends ankamen & in dieses angeschimmelte Hotel eincheckten, konnte ich mir noch nicht vorstellen, wie & was ich an der Stadt mögen würde. Aber die aufgeweckte, geschichtsträchtige Stadt hat mich in den letzten zwei Tagen überzeugt. Spätestens, als wir gestern von der Ausstellungseröffnung heimkehrten. Da hätt ich am liebsten gesagt: »Lass uns bleiben, lass uns noch tiefer eintauchen & treiben lassen.«
Wir sehen uns wieder Phnom Penh.
Nun trägt uns ein klimatisierter Kleinbus an die Küste, nach Sihanoukville.

Zwölf Stunden später, ich liege träge auf dem Hotelbett & scrolle durch die Twittermeldungen zum Naziaufmarsch in Magdeburg am 18.01.2014, die angemeldeten Gegenaktionen & wie es der Polizei wieder einmal gelingen wird, viele friedliche Gegendemonstrant_innen an ihrem Protest in Sicht- & Hörweite zu den Nazis zu hindern. In diesem Jahr können wir nicht dabei sein.
Torsten trifft sich gerade mit seinem alten Freund Guido, der hier in Sihanoukville mit seiner kambodschanischen Freundin & Kind lebt.

Wenn der Tag an einem vorbei fließt.
Wenn der Tag an einem vorbei fließt.

Die Busfahrt war entspannt, auch wenn es für Torsten auf der Rückbank etwas beengt war. Es ging vorbei an lebendigen Ortschaften, Felder, Palmenwälder, Fabrikgelände &
Irgendwann am Horizont der Ozean. Gegen Mittag kamen wir in dem Touri-Hotspot am Meer an. Sogleich waren emsige TukTuk-Fahrer zur Stelle, um uns zum Hotel zu bringen: das Erste war bereits ausgebucht. Das Zweite war, anders als im Reiseführer beschrieben, herunter gekommen, beim Dritten hatte sich der Fahrer verhört, das vierte ein Rattenloch, das Hotel daneben hell, freundlich & ein angenehmer Preis. Wir checkten ein & fielen sogleich auf unsere Betten & in den Schlaf.
20140118-205514.jpg
Am späten Nachmittag rafften wir uns auf & gingen an den Strand. So viele Menschen, eine Strandbar reihte sich neben die andere, Frauen boten Maniküre & Massagen an, andere Feuerwerk oder Gegrilltes aus dem Meer. Ein Pole führte sich als King des Strandes auf. Kleine Hunde spielte im Sand. Menschen, denen Gliedmaßen fehlten, baten um eine Spende. Holzboote liegen im Wasser vor Anker. Wir zogen die Schuhe aus & tauchten die Füße in den nassen Sand. Der Ochheuteal Beach gehört zu beliebtesten Stränden der Stadt.
Wir setzten uns in die Korbsessel in einer der Strandbars & bestellten ein leckeres Essen zu erfrischenden Fruchtshakes. Dabei beobachteten wir die Sonne, wie sie langsam unterhalb des Wolkenvorhanges hervor & unterging.
Für Morgen buchten wir einen Ausflug zum Ream-Nationalpark sowie eine Fahrt im Nachtbus nach Siem Reap.

20140118-205622.jpg

Hier noch ein paar Bilder von unserem Abend am Strand:

(klick dich einfach durch die Galerie)

.

Melde dich hier für den kiraton.newsletter an und bleib informiert über alle neuen Beiträge:
[wysija_form id=“1″]

Dir hat der Beitrag gefallen? Fandest du diesen Artikel hilfreich? Teile ihn!

More from kiraton.

2006/2007 – der Jahreswechsel in Zürich.

Grüzi. Den Jahreswechsel 2006/2007 verbrachte ich bei meiner Freundin in Zürich. Wir...
Weiterlesen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu