Zwischen Hupen & Entspannung.

Eine Auszeit nehmen.
Eine Auszeit nehmen.

Heute sollte es nach Puschkar gehen. Torsten hatte sich in unseren Reiseführern belesen & freute sich daher genauso wie ich, endlich ein wenig dem Trubel zu entkommen.
Doch zunächst ließen wir uns von Albert nach dem Auschecken zu einer Art Kaufhaus fahren. Wir wollten uns mal einen Überblick zu Kunsthandwerk & für Rajasthan typische Waren verschaffen. Die hier angebotenen Mitbringsel wie Elefanten aus Holz, hinduistische Gött*innen-Skulpturen und Co. waren uns allerdings viel zu kitschig. Einzig einen weiteren Seidenschal kauften wir hier. Da es hier angeblich fixe Preise gab, lohnte sich das feilschen nicht. Aber wir sahen, dass wir mit unseren gestern gekauften Schals einen guten Schnitt gemacht hatten. In der Kunstabteilung des Kaufhauses ließ ich mich beinahe dazu hinreißen, ein Miniaturbild auf Kamelhorn zu kaufen. Die Frauenfigur auf einem Elefanten war wirklich filigran gezeichnet & so etwas hatte ich hier noch nicht entdeckt. Der zunächst angebotene Preis von RS 6500 war mir dann aber doch zu teuer. Der Händler*innen ging sogar noch ein wenig mit dem Preis herunter (von wegen fixt prices hier), da wir seine ersten Kund*innen des Tages waren & sich viele Händler*innen vom ersten guten Geschäft des Tages Glück versprechen. Aber dennoch schien es uns am Ende zu teuer. Tja, also entweder wir ließen wir uns hier wirklich ein gutes Geschäft entgehen oder es war immer noch zu teuer. Mal sehen.
Nachdem wir noch ein wenig von der Pink City Jaipurs beim vorbei fahren sahen, stellen wir uns langsam auf Puschkar ein.
Zwischendurch legten wir eine kleine Mittagspause ein, bei der wir unseren Fahrer ein wenig zu den Wohnverhältnissen, Schule, seine Familie, etc. befragten.

Sonnenuntergang hinter den Bergen Pushkars
Sonnenuntergang hinter den Bergen Pushkars

Vorbei an Landschaften, die sehr ländlich waren fuhren wir gegen drei in unseren neuen Zielort ein. Albet hatte uns ein schönes, ruhiges Hotel am Ortsrand ausgesucht, mit nettem Garten & Pool (ich hab gar keine Badesachen eingepackt, aber wir sind ja in Indien – hier badet man ja in kompletter Montur, oder nicht). Nachdem wir uns im Ort selbst noch einen kleinen Überblick zum Hotelangebot verschafft hatten, nahmen wir uns in dem bereits erwähnten ein nettes Zimmer.
Der Ort ist sehr klein, es gibt viele kleine Lädchen, die sich mit ihrem Angebot auf die Austeiger*innen & Co. eingestellt haben. Die Händler sind nicht ganz so aufdringlich. In Acht nehmen muss man sich vor Leuten, die einem Blumen in die Hand drücken wollen & Kühen, die einen mit ihren Hörnern anstoßen. Beides ist uns bei unseren ersten kleinen Besichtigungsrunde passiert. Mal sehen was noch so kommt.

Jaipur
Jaipur

Abends genossen wir bei einem leckeren Frucht-Lassi den Anblick der Sonne & wie diese in einem Berg verschwand.
Morgen wollen wir es ruhig angehen lassen, vielleicht eine Massage buchen & uns noch mal im Dorf umschauen. Der heutige Tag klang für mich mit einer warmen Dusche aus. Das kann auch schön sein.

Hier gibt es weitere Fotos:

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