Zwischen Menschenmassen und Tollen Ausblicken auf die Seen Udaipurs.

Zwischen Menschenmassen und Tollen Ausblicken auf die Seen Udaipurs.
Zwischen Menschenmassen und Tollen Ausblicken auf die Seen Udaipurs.

Mal wieder vom Hupen geweckt wurden. Als ich mich duschen wollte, Stromausfall. Das kommt hier häufiger vor. Naja umso besser, da sah ich wenigstens in dem kleinen Bad die schmutzigen kalkigen Fliesen nicht.

Dann ein kleines Frühstück mit Poridge. Das Abendessen gestern ist mir nicht so gut bekommen.
Anschließend stand die Besichtigung des Citypalace an. Gemeinsam mit gefühlt halb Udaipur schoben wir uns die schmalen Gänge und in die mit Bilder vollgehängten Räume. Es war so voll, dass man eigentlich nicht wirklich etwas von der Ausstellung hatte. Ab und zu bot sich ein schöner Blick über die Dächer Udaipurs oder den See. Toll war der Balkon mit den blauen Fliesen (sicher aus Europa) und die Spiegelsäle.

Citypalace, Vishnu-Tempel Museum Bagore-ki-Haveli, Ausblicke und Waschfrauen unten am Ufer

Citypalace, Vishnu-Tempel Museum Bagore-ki-Haveli, Ausblicke und Waschfrauen unten am UferNachdem wir den Irrgang von Museum verlassen hatten, besichtigten wir den Jagdish-Tempel. Dafür galt es erst einmal die 32, steil ansteigenden Stufen zu erklimmen. In dem Vishnu-Tempel fand gerade die zwölf-Uhr-Andacht statt. In einem Ohr die extrem laute Glocke, die geschlagen wurde im anderen die betenden Gesänge der Gläubigen. Nach fünf Minuten hoben alle ihre Arme und verneigten sich, es wurden Blumen zur schwarzen Vishnu-Figur geworfen, der Mensch vom Tempel verstreute Glitzer über alle und verteilte Wasser, welches die Gläubigen tranken und sich übers Gesicht verteilten.
Dann liefen wir noch für das Glück eine Runde um den Tempel, machten ein paar Fotos und verließen die heilige Stätte.

Im Museum Bagore-ki-Haveli und tolle Ausblicke auf die Seen Udaipurs
Im Museum Bagore-ki-Haveli und tolle Ausblicke auf die Seen Udaipurs

Wir genehmigten uns lecker Blaubeer- bzw. Mocca-Kuchen im Cafė Edelweiß. Danach besichtigten wir das Museum Bagore-ki-Haveli. Hier werden Gebrauchsgegenstände von vor 100 Jahren ausgestellt, Einblicke in die damaligen Gemächer der Frauen gewährt, typisch rajasthanische Marionetten und Puppen, die verschiedenen Turbane und deren Besitzer vorgestellt. Man konnte sich sogar damit fotografieren lassen, was ich auch tat (hier mal vollkommen für umsonst mit der eigenen Kamera). Alles in allem eine sehr interessante Ausstellung. Und von den Balkonen boten sich tolle Blicke auf den See und die Waschfrauen unten am Ufer. Und das Beste: es war kaum jemand hier, sodass wir uns alles in Ruhe anschauen und schöne Aufnahmen machen konnten.
Dann liefen wir zum Sunset Point gegenüber der Insel Jag Mandir. Unterwegs kaufte ich ein paar bunte, typisch indische Armbänder – ein Mitbringsel 😉 Weiter ging es, mit Zwischenstopps in verschiedenen Geschäften, in denen Torsten mit den Inhabern um die Preise für Buddha-Statuen feilschte. Doch, da die Leute nicht auf seine Preisvorschläge eingingen, gingen wir weiter. Wir liefen durch einen kleinen Park mit Klettergerüsten und Rutschen, aber außer uns verirrte sich niemand hierher. Am See selbst waren nur ein paar Inder_innen, die von hieraus eine Bootsfahrt unternahmen. Uns waren dann RS 200 pro Person dann doch zu teuer und so blieben wir am Ufer sitzen und genossen das relaxte Treiben.

Nächtlicher Blick aufs Citypalace, Udaipur
Nächtlicher Blick aufs Citypalace, Udaipur

Nach einer Weile traten wir den Rückzug an. Da uns keine Autorikscha für unseren vorgeschlagenen Preis mitnehmen wollte, bewältigten wir auch diese Strecke per pedes. Es ging über die Fußgänger*innenbrücke auf die andere Seite und hier in ein schönes Restaurant namens Dream Heaven Restaurant mit schöner Dachterasse, tollen Blick auf den See und den Palast – und Internet. Jippi. Endlich kann ich mal die fehlenden Beiträge und Fotos der vergangenen Tage hochladen.

Mittlerweile ist es dunkel (18:45 Uhr), unser Essen war sehr lecker und wir genießen den nächtlichen Blick auf den See und die schön beleuchteten Häuser auf der anderen Seite.
Achja.

Hab übrigens im Netz einen Link zu »James Bond Octopussy« gefunden. Also angucken und sich in das quirlige Leben einfühlen.

 

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