Warschauer Straße, Berlin
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An was halten wir uns fest?

Der Wecker klingelte um sieben, müde schälte ich mich aus meiner Bettdecke, setzte Tee & Kaffee für Babette & mich auf, machte mich bereit für den Tag. Gegen halb neun reihte ich mich in die Schlange am Ticketschalter für Akkreditierte ein. Lang war sie. Sie schlengelte sich mehrfach vor der Eingangstür & noch einige Male im Gebäudeinneren.
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Berlinale.
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Im Namen des Halbschattes am Wochenende oder Geschichten über die Zeit.

Heut wieder zu früh erwacht. Na gut, dann eben aufstehen & auf zum Potsdamer Platz bzw. ins Kino. Als ich die morgendliche Warschauer entlang lief, teilte das übernächtigte Partyvolk mit mir den Gehweg. Einige wollten nur noch heim, andere zur nächsten Party wie der Franzose, der eine zeitweise in Deutschland aufwuchs, mittlerweile in Spanien lebt & gerade seinen Bruder in Berlin besucht. Wir unterhielten uns über Partylocations, Berlinale, Filmfestivals, die Anonymität der Großstädte. Er verabschiedete mich ganz französisch mit einen Kuss auf der Wange & den Worten »Wer weiß, man sieht sich immer zweimal im Leben!«
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