Gedanken an Istanbul.

Gedanken an Istanbul.
Gedanken an Istanbul.

Gedanken an Istanbul.

Vorab: was gerade in der Türkei, speziell in Istanbul passiert, ist schrecklich. Fassungslos sehe ich die Fernsehbilder der Nachrichten über den Bildschirm flimmern. Ein erneuter Anschlag. Und dann am Ostersonntag der Anschlag in Pakistan mit so vielen unschuldigen Opfern. Dieser Terror, aus welcher niedrigen Motivation auch immer, gehört anscheinend leider zu unserem Nachrichtenalltag…

Doch nun zur kleinen Reiseerinnerung an den Mai 2015, als ich eine wunderbare Woche in Istanbul verbrachte. – Und am Ende habe ich noch das Wallpaper für den April 2016 angehängt.

 

Gedanken an Istanbul.

Rauschend und schaumig schwappen die Wellen ans Ufer. Die kleinen Kieselsteine stoßen aufeinander, während das Wasser darüber schwappt. Saugend fließt das Meer zurück. Gleich darauf noch eine Welle und noch eine. Unaufhörlich – vor und zurück, zurück und vor. Dahinter die Skyline von Istanbul. In der diesig, blaugrauen Nachmittagssonne wabert die Stadt vor sich hin. Doch das quirlige Treiben der Metropole wird hier verschluckt von den Wellen. Während ich aufs Marmarameer schaue, wirkt der Trubel auf einmal so unwirklich und weit entfernt.
Ich sitze am Strand auf einer der Adalars, wie die Prinzeninseln von den Istanbuler*innen genannt wird.

War es nicht erst wenige Stunden her, als mich die Geräusche aus meiner Straße aus einem unruhigen Schlaf aufschrecken ließen, ich mir den Cay die Kehle hinunter stürzte, um mich dann geschwind in den Tag zu stürzen. Es galt nichts zu verpassen, der letzte Tag vor der Heimreise war angebrochen. Soviel war noch unerlebt und ungesehen.
Obwohl, einiges hatte ich in dieser Woche schon erlebt: wir besuchten einige der bekannten Bauwerke und Museen wie die Hagia Sophia, die Sultan-Ahmed-Moschee,  die Süleymaniye-Moschee (auch Blaue Moschee genannt) den Galataturm, den Topkapı-Palast oder das Museum der Unschuld. Wir liefen die Galata-Brücke und die große Einkaufsstraße İstiklâl Caddesi (»Unabhängigkeitsstraße«) entlang, schlürften Cay auf der Rasenfläche am Taksim-Platz und fuhren mit der Fähre den Bosporus entlang bis zum schwarzen Meer.

 

Ein Spatz hüpft über die kleinen Steine. Die Wellen schwappen an Ufer. Die nassen Steine rollen mit der Rückwärtsbewegung der Welle ins Meer zurück.

War ich nicht erst zur Mittagszeit in Moda unterwegs und war dort mit Freund*innen zu Mittag essen. Wir haben über Istanbul und die Türkei philosophiert. Was wohl werden würde durch die Wahlen oder eben auch gerade nicht. Hab ich mir nicht vorhin von Yommana die richtige Aussprache von »(çok) teşekkür ederim« – Danke (sehr)! – erklären lassen und wie schwer die türkische Sprache ist mit ihren vielen unterschiedlichen Endungen.

 

Nun scheint alles so weit weg. Ich und die Wellen.

Und war ich nicht erst am Morgen auf dem großen Basar und habe dankend abgelehnt, als mir ein Händler ein viel zu teures Teetablett anbot und sich auf keinen Handel einließ? Ich hab das Tablett schließlich unweit vom Markt – und auch noch in besserer Qualität – für die Hälfte des Geldes erstanden.

 

Am Ufer hat sich ein junges Paar zu mir gesellt, das juxend ins kalte, salzige Nass eintaucht.
Die anbrandenen Wellen schluckt die Geräusche. Die Sonne darüber bringt die kleinen Wellenberge zum Glitzern. Ich lehne mich zurück und lasse mir vom Meer eine Geschichte vorsäuseln.

 

Dein Wallpaper für den April 2016 – Istanbul. 

2560 x 1440
1920 x 1200
1920 x 1080
1680 x 1050
1600 x 1200
1280 x 1024
iPad
iPhone

Wallpaper: Kalender | April 2016
Wallpaper: Kalender | April 2016

Dir hat dieser Beitrag gefallen?

Super.
Dann erzähle anderen davon und teile ihn mit der Welt.
Ich danke dir.

Du hast Fragen, Anregungen und eigene Gedanken zu diesem Beitrag?

Dann schreib mir davon in den Kommentaren.
Ich bin gespannt!

More from kiraton.

Unterwegs & Lost Places entdecken.

Unterwegs & Lost Places entdecken. | Discover lost places. #iggood #igtravel #instaplace...
Weiterlesen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu