Herbst – eine kleine Auszeit bei Himmelpfort.

Herbst – eine kleine Auszeit bei Himmelpfort. Verlängertes Wochenende. Pause vom Alltag. Einfach mal raus. Ins Grüne mit Hilde, unserem Bulli.
Herbst – eine kleine Auszeit bei Himmelpfort. Verlängertes Wochenende. Pause vom Alltag. Einfach mal raus. Ins Grüne mit Hilde, unserem Bulli.

Herbst – eine kleine Auszeit bei Himmelpfort.

Verlängertes Wochenende. Pause vom Alltag. Einfach mal raus. Ins Grüne mit Hilde, unserem Bulli.

Das Wochenende um den 03. Oktober 2017 herum war so eins.
Nach einer intensiven Woche betreute ich am Samstag gemeinsam mit Christian noch einen Kreativstand beim Erntefunkfest.

 

Im Rahmen unseres gemeinsamen Label WESENsART luden wir zum gemeinsamen Stempelspaß mit Yannie & dem Rest der WESENsBande ein. Das Wetter war eher bescheiden. Einmal mussten sogar pausieren und den Stand vor dem Regen schützen.

 

Endlich ging es los. Nach Himmelpfort.

Dann ging es los. Noch schnell ein paar Klamotten, etwas zum Lesen, Malsachen, das Essen aus dem Kühlschrank eingepackt und ab in Hilde.

Spontan entschieden wir uns, Hilde ins nördliche Brandenburg, an den Stechlin zu lenken. Vor Ort fanden wir in der Nähe einen kleinen schnuckligen Naturcampingplatz. Leider keinen passenden Stellplatz für Hilde. Dank Navi war ein weiterer in der Nähe schnell gefunden. Doch dieser hatte außer an ein DDR-Zeiten erinnerndes Otto Grotewohl Denkmal direkt auf dem Stellplatz nicht wirklich was zu bieten. Also suchten wir weiter. Beim dritten Anlauf landeten wir schließlich auf dem Campingpark in Himmelpfort. Es war das letzte Wochenende, an dem der Platz geöffnet hatte. Der Empfang durch den Inhaber war super und wir nahmen natürlich den freien Platz direkt am Seeufer. Neben uns stand nur noch ein Wohnwagen und etwas weiter weg noch ein Pärchen, dass die ganze Saison dort verbringt.

 

Während draußen der Regen einsetzte, machten wir es uns drinnen gemütlich & kochten uns lecker Nudeln mit Soße. Anschließend schmökerte ich in dem wunderbaren Roman Swing Time* von Zadie Smith während Torsten Die Blaue Liste* von Wolfgang Schorlau las.

Irgendwann kuschelten wir uns hinten in unsere Hilde-Höhle ein und schlummerten tief und fest.

Unterwegs in und um Himmelpfort.

Am nächsten Morgen lag der See ruhig und klar vor uns. Eingekuschelt in wollende Decken frühstückten wir direkt am Wasser. Und während Torsten im Anschluss zu einem kleinen Vormittagslauf aufbrach – hier gibt es ganz wunderbare Laufstrecken – wurde ich kreativ, malte und fotografierte Wesen.

Zwischendurch regnete es. Nicht schlimm, aus der molligen Hilde heraus beobachtete ich die Tropfen, die langsam die Scheibe hinunter glitten.

 

Am frühen Abend unternahmen eine kleine Radtour, zunächst Richtung Pian und dann weiter nach Himmelpfort. Dort entdeckten wir ein nettes Restaurant namens »Frosch und Fisch«. Neben – wie es bereits der Name verspricht – Fischgerichten gab es auch leckere, vegetarische Flammkuchen. Dazu belgisches Bier.

 

Am nächsten Morgen ließ sich endlich wieder die Sonne blicken und schöpfte dabei aus den Vollen.
Also noch mal rauf auf die Räder & ab in die Natur. Zunächst entdeckten wir in einem Waldstück ein wunderbares Zusammenspiel von Moos & Pilzen. Da zeigte es sich, dass sich ein Blick fürs Detail immer lohnt. Später fuhren wir mit Rad nochmals nach Himmelpfort, besichtigten dort die Klosterruine und schauten beim Schleusen der Schiffe zu. Ferkel warf einen Brief beim örtlichen Weihnachtsmann, der natürlich in Himmelspfort sein Basislager hat, ein und wir ließen uns leckeren Kuchen schmecken.

 

Rückweg mit Besuch der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.

Im Anschluss ging es zurück zum Campingplatz. Wir machten Hilde wieder sattelfest und traten schließlich den Rückweg an. Da Himmelpfort – wie wir mit einem Blick auf die Karte feststellten – in der Nähe von Fürstenberg und somit von Ravensbrück liegt, fuhren wir einen kleinen Umweg, um die beeindruckende und gut aufbereite Ausstellung der Mahn- & Gedenkstätte des zwischen 1939 und 1945 existierenden Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück zu besuchen.

 

Und ja, das wunderbare Herbstwetter kann nur bedingt davon ablenken, was hier damals zwischen 1939 und 1945 geschehen ist.
Nahe dem ehemals mecklenburgischen Luftkurort Fürstenberg ließ die SS 1939, in dem preußischen Dorf Ravensbrück, das größte Frauenkonzentrationslager auf deutschem Gebiet errichten.
Auf diesem Gelände standen einst die Unterkünfte der Inhaftierten. Die Gebäude sind mittlerweile abgerissen. Was noch steht, sind die Verwaltungsgebäude, das ehemalige Gefängnis und das ehemalige Krematorium und dahinter die ehemalige Lagermauer, an der heute Gedenktafeln angebracht sind.

 

In Sichtweite, auf der anderen Seite des Sees liegt Fürstenberg. Viele, der in Ravensbrück inhaftierten Frauen mussten in den Betrieben in Fürstenberg und den umliegenden Ortschaften arbeiten.
Die begleitende Ausstellung beschreibt, unter welchen menschenunwürdigen Verhältnissen die Frauen damals hier gefangen waren und zu sehr harter Zwangsarbeit verdammt waren.

Den Kopf voller beindruckender Bilder tuckerten wir schließlich wieder heim. Im Gepäck neue Literatur:

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Ich bin gespannt!

Herbst – eine kleine Auszeit bei Himmelpfort. Verlängertes Wochenende. Pause vom Alltag. Einfach mal raus. Ins Grüne mit Hilde, unserem Bulli.

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2 Comments

  • Huhu Kirsten! Ich habe alle 61 Fotos nach Torsten durchsucht und ihn nicht gefunden. 🙂 Tolle verschlafene Atmosphäre… ich würde sagen nicht trotz, sondern dank des Regens. Schöne Grüße!

    • Heheee, es gibt, glaub ich, ein Foto von Torsten 🙂 … dafür aber auch eins mit Ferkel auf dem Steg. Vielleicht hast du ihn entdeckt Christoph.
      Danke für deinen Kommentar und bis bald mal wieder.
      Liebe Grüße Kirsten

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