Ausstellungseröffnung »Incredible India«

Gerahmte Bilder
Gerahmte Bilder

In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich meine Bilder von Indien gesichtet, sortiert, ausgewählt. Ich habe eine Sprache entwickelt, mit der ich meine »Incredible india«-Erlebnisse der Öffentlichkeit präsentieren möchte. Auch verwarf ich einige Bildideen wieder, da sie nicht funktionierten, holte mir Rat von sehr guten Freund_innen und besprach die Bilder mit ihnen (danke, ihr seid die Besten).

Am Mittwoch und Donnerstag arbeitete ich verkürzt.
Ich packte aus, beschnitt, rahmte, ordnete im Raum an und hängte schließlich die Bilder. Unterstützung erhielt ich durch das Volksbad Buckau und durch Moni Lisa (vielen Dank dafür).

Die Bilder hängen.
Die Bilder hängen.

Nun hängen sie. Endlich. Alle Titel kleben an der richtigen Stellen. Ein Titel ist übrig. Ein Bild fehlt. Wo ist es? Wurde es nicht gedruckt? Warum fällt mir dies erst jetzt auf? OK, ich kann es jetzt nicht mehr ändern. Kümmere ich mich später drum. Ein letztes gerade Rücken des Bildes hier. Noch einmal drüber polieren dort. Die Uhr tickt. Es ist kurz nach halb sieben. Die Tür öffnet sich. Die ersten Gäste kommen die Stufen des Volksbades Buckau hinauf. Mein Opa ist darunter. Ich freue mich sehr. Wir wechseln ein paar Worte. Die Tür öffnet sich wieder. Andere Gäste trudeln ein. Immer mehr. Ich stelle mich an den Eingang und begrüße sie. Freund_innen, Verwandte, Kolleg_innen, Bekannte, Menschen, die sich einfach so für die Ausstellung interessieren, Personen die in Indien waren, Leute die (bald) dort hin wollen. Ich freue mich über alle. Das Haus füllt sich. (Gestern hatte ich mit Jacqueline mal kurz überschlagen, wer so alles kommen könnte.) Wir kamen auf ca. 30 Personen. Es kurz vor 19:00 Uhr. Mittlerweile sind fast 50 Personen da. Mit so vielen Menschen hab ich gar nicht gerechnet. Die Freude dafür umso größer. Die Anspannung wächst. Gleich muss ich noch ein paar Worte sagen. Puh, ich hab es am Vorabend – nach sechs Stunden Bilder hängen und im Anschluss Titel und Biografie schreiben – nicht mehr geschafft mir noch einmal Gedanken zu machen, was ich alles sagen will. Wird schon schief gehen.

Es ist voll ...
Es ist voll …

Zunächst spricht Jacqueline vom Volksbad Buckau ein paar Worte und dann bin ich an der Reihe. Ich sage ein paar Worte zu meiner Person, wie es zu dieser Ausstellung kam, was mich bei der Erstellung der Bildserien bewegte und worum es mir mit der Ausstellung geht: mein persönlicher, nicht immer schöner Blick auf (Nord-)Indien, der die Vielfalt, die Schönheit aber auch die Schattenseiten, die Abgründe und Missverhältnisse anspricht. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frau in Indien.
Am Ende verweise ich noch auf die Spendenaktion, welche mit der Ausstellung verbunden ist. Ich möchte einen Teil des Bildverkaufes dem Projekt STOP Trafficking & Oppression of Children & Woman (zu deutsch STOP illegaler Menschenhandel & Unterdrückung der Kinder und Frauen) zugute kommen lassen, welches Kampf gegen Zwangsprostitution und Mädchenhandel.
Auch das Volksbad Buckau c/o Frauenzentrum Courage schließt sich meiner Spendenaktion an. Sie kochten lecker Dal ( ein typisch indisches Linsengericht) an und bieten es gegen eine Spende den Gästen an.

Eröffnungsworte
Eröffnungsworte

Wir erheben alle das Glas auf meine Ausstellung (und auf meine Mama, die heute Geburtstag hat und diesen sicher mit schönen Eindrücken in Südafrika verlebt).

Die Menschen gehen herum, schauen sich die Bilder an, ich komme mit ihnen ins Gespräch. Wir reden über die Ausstellungskonzeption, wie ich manche Bildideen umgesetzt habe, was die Betrachter_innen beim Anschauen bewegt.
Ich bekomme Blumen und liebe Worte geschenkt.
Interessenbekundungen zum Kauf von Bildern werden ausgesprochen. Ein Bild ist verkauft.
Im Laufe des Abends trudeln immer noch Leute ein. Sicher sind es am Ende über den Abend verteilt 60 Personen gewesen.

Die Zeiger der Uhr bewegen sich langsam auf Mitternacht. Es war ein gelungener Abend. Die letzten Freund_innen verabschieden sich mit freudigen Gesichtern. Ich packe ein paar Sachen zusammen. Ich habe ein gutes Gefühl.

Die Ausstellung kann übrigens noch bis zum 10.10.2013 im Volksbad Buckau zu den Öffnungszeiten des Hauses angeschaut werden.

(Danke an Henry und das Volksbad für die Fotos vom Abend.)

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